RfW-BO Amann: Beschäftigung älterer Arbeitnehmer mit Anreizsystemen forcieren, nicht mit Quoten und Strafzahlungen!

"Für ältere Arbeitnehmer sollten beispielsweise die Lohnnebenkosten gesenkt und Arbeitnehmer-Lohnbeiträge, etwa Sozialversicherungsbeiträge, reduziert werden."

Wien (OTS) - "Quoten und Zwang sind keine Lösung. Mit solchen
Ideen versuchen SPÖ und ÖGB lediglich, auf Kosten der Betriebe politisches Kleingeld zu schlagen. Das ist wieder einmal Klassenkampf der ganz üblen Sorte", so heute RfW-Bundesobmann Fritz Amann zu den Forderungen, wonach Betriebe ab 50 Mitarbeitern verpflichtet werden sollen, dass mindestens zehn Prozent der Beschäftigten 60- bis 65-Jährige sein müssen.

Der Wert von älteren Arbeitnehmern werde von den Betrieben grundsätzlich geschätzt und auch erkannt. Das gelte ganz besonderes für die heimischen KMUs. "Das größte Problem bei der Beschäftigung Älterer sind für die Unternehmen die hohen Lohnkosten. Für ältere Arbeitnehmer sollten daher beispielsweise die Lohnnebenkosten gesenkt und Arbeitnehmer-Lohnbeiträge, etwa Sozialversicherungsbeiträge, reduziert werden", fordert Amann. Außerdem könne man nicht alle Branchen - und deren Anforderungen - über einen Kamm scheren. Auch Strafzahlungen, wie vom Seniorenbund gefordert, seien der falsche Weg. "Wir lassen uns die Unternehmen nicht zu "Sündenböcken" für die Fehler im System und die Höchststeuerpolitik von Rot und Schwarz machen", so Amann.

"Anreizsysteme für beide Seiten, für Betriebe und Arbeitnehmer, sind eine faire Lösung. Besonders in Zeiten, in denen sich die Betriebe bei Kollektivvertrags-Verhandlungen "ausbluten" und das Gehaltsplus "dank" kalter Progression in vielen Fällen nicht den Arbeitnehmern, sondern nur dem Fiskus zugute kommt. Darüber sollten sich die "roten Granden" vom ÖGB und die oberösterreichischen Genossen einmal mit ihrer Regierungsmannschaft unterhalten", so Amann.

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