Karlheinz Töchterle: Mehr Mittel und verbesserte Rahmenbedingungen für Hochschulen

Wissenschaftsminister skizziert im Wissenschaftsausschuss Eckpunkte des Hochschulplans - zusätzliche Mittel für Hochschulen - Abkommen mit Russland unterzeichnet

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle hat im heutigen Wissenschaftsausschuss die vorliegenden Eckpunkte des Hochschulplans sowie die den Hochschulen zusätzlich bereit gestellten Budgetmittel skizziert. Weiters ging der Minister auf das mit Russland unterzeichnete Abkommen zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit ein, mit dem die bilateralen Forschungskooperationen weiter ausgebaut und vertieft werden sollen.

"Trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen können wir den Hochschulen beträchtlich mehr Mittel zur Verfügung stellen", so der Minister. 750 Millionen Euro gibt es an zusätzlichen Mitteln, die Offensivmittel in Höhe von 240 Millionen Euro konnten gesichert werden.

Die zusätzlichen Mittel für die Hochschulen im Überblick:
- Das Globalbudget der Universitäten wird um 300 Millionen Euro aufgestockt (im Zeitraum 2013 - 2015 sind das jährlich 100 Millionen Euro).

  • Über den Hochschulplan-Strukturfonds fließen zur Umsetzung der Maßnahmen aus dem Hochschulplan 450 Millionen Euro (im Zeitraum 2013
  • 2015).

Zusätzlich zu diesen 750 Millionen Euro kommen den Hochschulen die schon in Loipersdorf beschlossenen Offensivmittel in Höhe von 240 Millionen Euro (jährlich 80 Millionen Euro) zugute.

Der Ausbau des Fachhochschul-Bereichs soll umgesetzt werden: Ab dem kommenden Wintersemester werden jährlich rund 500 neue Studienplätze finanziert. Somit stehen im Vollausbau rund 4.000 zusätzliche Studienplätze zur Verfügung. Dafür werden allein in den ersten drei Jahren der Ausbaustufen mehr als 40 Millionen Euro aufgewendet.

Weiters werden mit der Umsetzung des Österreichischen Hochschulplans verbesserte Rahmenbedingungen für den Hochschulraum geschaffen. In den vergangenen Monaten wurde gemeinsam mit den Hochschulpartnern intensiv am Hochschulplan gearbeitet, nun findet der Abstimmungsprozess mit dem Koalitionspartner statt. Die Arbeiten am Hochschulplan erfolg(t)en in den vier Teilprojekten Koordinationsmaßnahmen, Bauleitplan, Forschungsinfrastruktur/Internationales und kapazitätsorientierte studierendenbezogene Universitätsfinanzierung (Studienplatzfinanzierung). Ziel ist es, den österreichischen Hochschulraum weiterzuentwickeln, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und höchste Qualität in Lehre und Forschung sicherzustellen.

Abschließend ging der Minister auf das Abkommen zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit zwischen Österreich und Russland ein, das im Mai 2011 in Moskau im Rahmen eines offiziellen Besuches von Bundespräsident Heinz Fischer unterzeichnet wurde. Ziel des Abkommens ist die Intensivierung der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit, primär durch die Finanzierung von Mobilitätskosten im Rahmen gemeinsamer Forschungsprojekte. "Von diesem Abkommen und der verstärkten Kooperation profitieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Länder", ist Töchterle überzeugt.

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