KMU-Energieeffizienzscheck: Klima- und Energiefonds verlängert Förderung für Beratung

WKÖ-Schwarzer: Budgettopf wurde vollständig ausgeschöpft - ungebrochen große Nachfrage bei KMU

Wien (OTS/PWK016) - Erfreuliche Nachrichten für heimische
Klein- und Mittelbetriebe (KMU): Die Förderaktion des Energieeffizienzschecks im Rahmen der KMU-Initiative zur Energieeffizienzsteigerung geht aufgrund des kürzlich beschlossenen Jahresprogramms des Klima- und Energiefonds in die Verlängerung. Das bedeutet, dass sich Klein- und Mittelbetriebe auch weiterhin im Rahmen der Initiative beraten lassen können, wie sie Energie und Energiekosten sparen können.

Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung Umwelt- und Energiepolitik in der WKÖ: "Die Initiative stößt bei den Klein- und Mittelbetrieben seit ihrer Initiierung vor rund drei Jahren auf sehr großes Interesse: Im vergangenen Jahr wurden die zur Verfügung gestellten Mittel restlos ausgeschöpft, sodass heuer neue Mittel notwendig wurden, die jetzt auch zur Verfügung stehen - und das ohne formale Obergrenze."

Per Stichtag 9. Jänner 2012 wurden nach Information der Abwicklungsstelle Kommunalkredit Public Consulting schon 4000 Beratungsschecks (2900 für Erstberatungen, 1100 für Umsetzungsberatungen) ausgegeben. Mehr als 2000 Erstberatungen und 700 Umsetzungsberatungen wurden bereits abgeschlossen.1100 Beratungsfälle befinden sich somit noch in der Abwicklung.

Insbesondere Kleinbetriebe nehmen die Initiative in Anspruch, denn mehr als die Hälfte der Betriebe, die sich beraten ließen, hat höchstens 9 Mitarbeiter.

Die Effizienzberatung bringt den Unternehmen eine spürbare Kostenentlastung: Das Energieeinsparpotenzal aller teilnehmenden Betriebe beträgt beachtliche 141.000 Megawattstunden und ein CO2-Reduktionspotenzial von 49.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Schwarzer:
"Das Tolle daran: Viele der durch die Beratung entdeckten Verbesserungsmaßnahmen in den Betrieben rechnen sich von selbst und können auch ohne staatliche Förderung unmittelbar verwirklicht werden".

Besonders energiesparwillig zeigten sich bisher Hotel- und Gastronomiebetriebe, Lebensmittel- und Kraftfahrzeughandel, sonstiger Einzelhandel, Tischler, Bäcker, Friseure und Autowerkstätten.

Bei der regionalen Verteilung sticht ins Auge, dass die Steiermark mehr als ein Drittel der Beratungsfälle mobilisieren konnte.

Der Energieeffizienzscheck wurde in Zusammenarbeit mit der WKÖ und dem Energieinstitut der Wirtschaft entwickelt. Für die Beratung stehen qualifizierte und speziell im KMU-Bereich erfahrene Energieberater zur Verfügung. (PM)

Informationen: www.kmu-scheck.at

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Dr. Stephan Schwarzer
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