Greenpeace: Friedliche Besetzung von Polizei aufgelöst

Studie zu erhöhter Krebsrate im Umfeld von AKW erhöht Druck für Atomstrom-Importverbot

Wien (OTS) - Dreißig Greenpeace-AktivistInnen haben heute Früh das Foyer des Umwelt- und Wirtschaftsministeriums am Stubenring in ein Anti-Atom-Ministerium umgewandelt und wollten dieses bis zum Anti-Atomgipfel am kommenden Montag aufrecht erhalten. Nach zwei Stunden wurde die friedliche Besetzung durch die Polizei aufgelöst. Die UmweltschützerInnen wollten mit der Gründung des Anti-Atom-Ministeriums ein gesetzliches Aus für Atom-Stromimporte erreichen.

Am Montag findet der Anti-Atomgipfel mit Bundesregierung, Energiewirtschaft und den Umweltorganisationen Greenpeace und GLOBAL 2000 statt. "Angesichts der schockierenden Ergebnisse einer aktuellen französischen Studie, wonach die Rate der Leukämie-Erkrankungen bei Kindern unter 15 Jahren, die im unmittelbaren Umfeld von Atomkraftwerken aufwachsen, doppelt so hoch ist, ist entschlossenes politisches Handeln das Gebot der Stunde. Beim Anti-Atomgipfel muss die Bundesregierung ein gesetzliches Aus für Atomstrom-Importe beschließen. Die österreichische Regierung muss alle Möglichkeiten ausschöpfen, um so viele AKW wie möglich zu verhindern", so Niklas Schinerl, Anti-Atomsprecher von Greenpeace.

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