Öllinger verlangt klare Worte von Fischer zum Rechtsextremistenaufmarsch in der Hofburg

WKR-Ball keine gesellige Tanzveranstaltung, sondern Stelldichein des Rechtsextremismus

Wien (OTS) - "Heinz Fischer ist nicht nur der oberste Repräsentant der Republik, sondern auch der höchstrangige politische Verantwortliche in der Hofburg. Auch wenn er nichts dagegen machen kann: Wenn die Führungsfiguren des europäischen Rechtsextremismus vor seiner Nase herumtanzen, erwarte ich mir schon klare Worte des Bundespräsidenten", meint Karl Öllinger von den Grünen.

Der Ball des Korporationsringes ist keine gesellige Tanzveranstaltung, sondern ein Stelldichein des Europäischen Rechtsextremismus. Von Vlaams Belang über Front National bis hin zu spanischen, schwedischen, ungarischen, bulgarischen und deutschen RechtsextremistInnen.
Zu den Gästen des WKR-Balles zählten in der Vergangenheit regelmäßig auch Aktivisten und Funktionäre der NPD, die nicht zuletzt durch ihre Verbindung zur Nazi-Terrororganisation NSU in Diskussion ist.

Wenn zahlreiche RechtsextremistInnen aller Coleurs bis hin zu deklarierten Nazis in der Stadt sind, wird das Umfeld des Balles gleich dazu genutzt, europaweite Zusammenarbeit der RechtsextremistInnen zu koordinieren. "Politik und Polizei haben in der Vergangenheit hier die Augen verschlossen. Der Bundespräsident sollte als höchster Repräsentant dieser Republik deutlich machen, dass diese Umtriebe weder in der Hofburg noch in einer demokratischen Gesellschaft einen Platz haben", sagt Öllinger.

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