Archäologin Sabine Ladstätter bekommt Auszeichnung des Landes Kärnten

LH Dörfler: Kärnten hat viele starke Frauen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Kärnten hat viele starke Frauen, die in den verschiedensten Bereichen mit großem Erfolg und Engagement tätig sind. Zu ihnen zählt auch die Archäologin Sabine Ladstätter, die kürzlich vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zur "Wissenschafterin des Jahres 2011" gewählt wurde. Sie soll nun auch eine Auszeichnung des Landes erhalten, wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler heute, Donnerstag, mitteilte.

"Sabine Ladstätter zeichnet sich durch eine große Liebe zu ihrem Beruf aus. Sie hat aus ihrem Kindheitstraum ihren Traumjob gemacht. Auch auf ihrem Weg zur Grabungsleiterin in Ephesos hat sie allen Hindernissen zum Trotz nicht aufgegeben", so Dörfler. Er freut sich, dass die kompetente Archäologin nun als erste Kärntnerin zur "Wissenschafterin des Jahres" gewählt wurde.

Wie der Landeshauptmann betont, ist Ladstätter damit in guter Gesellschaft weiterer erfolgreicher Kärntnerinnen. Er verweist u. a. auf die neuen starken Frauen in Kärntens Medien, ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard und Kleine Zeitung-Chefredakteurin Eva Weissenberger, sowie auf Bachmannpreisträgerin Maja Haderlap.

Die "Wissenschafterin des Jahres" Sabine Ladstätter nahm schon als Schülerin als Praktikantin an mehreren Grabungen teil. Die gebürtige Klagenfurterin studierte Alte Geschichte und Altertumskunde sowie Klassische Archäologie. Seit 1995 ist sie bei den renommierten österreichischen Grabungen in Ephesos in der Türkei tätig, deren Leitung sie 2010 übernahm. Seit 2009 ist sie zudem Leiterin des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI).
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