FPÖ-Mölzer: EU-Kommission bestätigt höhere Arbeitslosigkeit von Zuwanderern

Drittstaatsangehörige haben eine knapp elf Prozent höhere Arbeitslosenquote - EU braucht nicht mehr Zuwanderung, sondern sofortigen Zuwanderungsstopp

Wien (OTS) - Selbst die EU-Kommission gäbe indirekt zu, dass
Europa von der Zuwanderung nicht profitiere, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zur Antwort des zuständigen EU-Kommissars Laszlo Andor auf seine Schriftliche Anfrage zur hohen Arbeitslosigkeit unter Migranten (E-010695/2011). "Ausdrücklich wird festgehalten, dass Migranten insgesamt eine höhere Arbeitslosenquote haben als einheimische Staatsangehörige. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen", betonte Mölzer.

Wenn die Arbeitslosenquote von Drittstaatsangehörigen um durchschnittlich 10,8 Prozentpunkte über der Arbeitslosenquote der EU-Bürgern liege und sich diese Quote seit Beginn der Wirtschaftskrise noch erheblich erhöht habe, dann könne man, so der freiheitliche EU-Mandatar, nicht davon sprechen, dass die EU mehr Zuwanderung brauche. "Das Gegenteil ist der Fall: Wir brauchen einen sofortigen Zuwanderungsstopp, damit die Sozialsysteme der europäischen Staaten nicht noch weiter belastet werden", forderte Mölzer.

Zudem wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, dass aufgrund der angespannten Konjunktur in diesem Jahr damit zu rechnen sei, dass die Arbeitslosenquote von Nicht-EU-Bürgern weiter steigen werde. "Denn der Großteil der Millionen Zuwanderer, die in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten nach Europa gekommen sind, sind nicht gut ausgebildeten Fachkräfte, die die Wirtschaft angeblich so dringend benötigt, sondern schlicht und einfach Armutsflüchtlinge, die weder in ihren Heimatländern noch in den EU-Staaten gute Chancen am Arbeitsmarkt haben", schloss Mölzer.

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