Angebot an die Bundesregierung: Effektiver Beitrag zum Sparpaket

Das Voraussteuermodell der 800.000 Pensionskassenopfer

Wien (OTS) - Ob in geheimen Regierungsklausuren oder in den Redaktionsstuben der Medien: jetzt wird rund um das Sparpaket der Regierung fleißig spekuliert, gemutmaßt und vielleicht zumindest teilweise auch strategisch überlegt. Trotzdem: Sparmaßnahmen nehmen irgendeiner Wählerklientel etwas weg, Steuern treffen - wenn sie wirkungsvoll sein sollen - die breite Wählermasse. Außer ideologischem Schlagabtausch zwischen den Regierungsparteien wird also wenig Effizientes herauskommen.

Nun gibt es eine gar nicht so geringe Klientel, die von den Politikern gerne vergessen wird und seit gut einem Jahrzehnt als Folge politischer Fehlentscheidungen Einkommensverluste erleidet, die die Schmerzgrenze längst durchstoßen haben: Die Pensionskassenopfer.

Diese bieten der Frau Finanzminister mit einem Voraussteuermodell - sofort und 2012 wirksam - rund 500 Millionen ao. Ertrag an. Im Gegenzug würde den Betroffenen durch eine Steuerreduzierung in der Zukunft wenigstens ein Teil ihrer argen Verluste abgegolten werden. Obwohl es sich dabei um eine Win-Win-Situation handelt, blockieren die Beamten des Finanzministeriums diesen Vorschlag durch beharrliche Ablehnung und können offenbar erfolgreich der Frau Finanzminister diese Perspektive vorenthalten. Vielleicht könnte eine Diskussion des Themas in den Medien hier hilfreich sein?

Die Pensionskassenberechtigten, an die 70.000 Pensionisten und eine Dreiviertelmillion noch aktive Anspruchsberechtigte, haben Verluste ihrer selbstfinanzierten und legitimen Altersversorgung von bereits bis über 50% hinnehmen müssen. Die dafür hauptverantwortliche Politik hat an dieser Personengruppe offenbar wenig Interesse. Kein Wunder, schenken doch alle verantwortlichen Politiker den beschönigenden Aussagen der Pensionskassen offensichtlich mehr Vertrauen, als den von dramatischen Pensionskürzungen betroffenen Pensionskassen-Opfern. Dabei ist das Ziel der Pensionskassen so leicht durchschaubar: Sie wollen auch weiterhin ein geruhsames Leben ohne jegliche Erfolgsverantwortung führen können. Damit verlieren aber fast 800.000 Pensionskassen-Berechtigte einen planbaren Lebensabend.

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Günter Braun
Pressesprecher des PEKABE - Schutzverband der Pensionskassenberechtigten
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