Führungskräfte gegen populistische Ablenkungsmanöver

Wien (OTS) - Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF), die Interessensvertretung der österreichischen Spitzenmanager, äußert sich besorgt zur derzeit laufenden Debatte über die Budgetsanierung. Vor allem die unter dem populistischen Titel "Solidarabgabe" geplante höhere Besteuerung der Spitzeneinkommen der österreichischen Führungskräfte droht zu einem Schuss ins eigene Knie zu werden.

"Eine Maßnahme zu setzen, die angesichts der Sanierungsdimension kaum relevante Erträge bringt, jedoch die 10.000 wichtigsten Leistungsträger dieses Landes zusätzlich bestraft, ist kontraproduktiv und schädlich. Österreichs Führungskräfte sind mit ihrer international anerkannten Tüchtigkeit federführend daran beteiligt, dass es der Wirtschaft in unserem Land nach wie vor besser geht, als es die politische Lage vermuten lässt. Diese Gruppe, die ohnehin schon den größten Teil der Abgabenlast trägt, zusätzlich zu belasten anstatt endlich zu entlasten, ist unverantwortlich", so der Bundesvorsitzende des WdF, Gen.Dir. KR Karl Javurek.

Selbst der Präsident der Arbeiterkammer Herbert Tumpel bezeichnet die Solidarabgabe wörtlich als reines Ablenkungsmanöver und sieht den einzigen Zweck in einem psychologischen Zeichen!
"Auf ein solches psychologisches Zeichen, das nur den populistischen Neidreflex auf die besser verdienenden Leistungsträger bedient, sollten wir angesichts der derzeitigen Problemlage besser verzichten. Was wir jetzt brauchen, sind Impulse zur gemeinsamen Leistungssteigerung und endlich Strukturänderungen, die zur Ankurbelung der österreichischen Wirtschaft beitragen", schloss Gen.Dir. KR Karl Javurek.

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftsforum der Führungskräfe, Lothringerstraße 12, 1030 Wien
a.raab@wdf.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WDF0001