FP-Lasar: Sparen bei dubiosen Vereinen statt Gebühren erhöhen

Rotstift zuerst bei Zentrum Aichholzgasse und Co ansetzen, nicht bei braven Steuerzahlern

Wien (OTS/fpd) - Anstelle der gewaltigen Gebührenerhöhungen in sämtlichen Bereichen, die ausschließlich zu Lasten der arbeitenden, steuerzahlenden Bevölkerung gehen, müsse der Rotstift zuerst bei der Vielzahl an dubiosen Vereinen, wie etwa beim Zentrum Aichholzgasse angesetzt werden, fordert der Stadtrat der FPÖ-Wien, David Lasar, der hier Einsparungspotenzial in Millionenhöhe ortet.

Rot-Grün werfe Unsummen für Eigenwerbung und Subventionen für teils obskure Vereine hinaus. Als Beispiel sei in diesem Zusammenhang etwa der Verein "Education" - Projekt Computertraining für ethnische Minderheiten in Alikodom/Bangladesh genannt. In Zeiten wie diesen sei es alles andere als angebracht, derartiges zu fördern. Immerhin lebe jeder sechste Wiener bereits an oder unter der Armutsgrenze. Trotzdem gehe die Stadt Wien den Menschen mehr denn je an die Geldbörsen, ohne auch nur im Geringsten bei den Subventionen insbesondere SP-naher Vereine zu sparen, kritisiert Lasar.

Außerdem sei darauf hingewiesen, dass die Betroffenen mancher Vereine oftmals durch die Finger schauen, wie beim Kulturverein Österreichischer Roma in Döbling, wo von 155.000 Euro Förderung seitens der Stadt nur 3000 Euro für Projekte übrig bleiben - den satten Rest schluckt die Verwaltung. Derartiges gehe gänzlich am Sinn und Zweck eines Vereins vorbei. Derartige Misswirtschaft auch im Bereich der (Ver-)Spekulationen, Stichwort Schweizer Franken, gehöre unverzüglich abgestellt. Stattdessen müsse das Ausquetschen der Bürger beendet und den vielen in Armut geratenen Menschen wieder auf die Beine geholfen werden, was sich nicht zuletzt auch wieder positiv auf die Wirtschaft auswirken werde, so Lasar abschließend. (Schluss) hn

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