Keine Verurteilung für Bärenabschuss Roznik

VIER PFOTEN kritisiert Ermittlungsverfahren

Wien (OTS) - Der Antrag seitens des Staatsanwalts die Decke, in
die Rozniks toter Körper gehüllt war, auf weitere Spuren zu untersuchen wurde abgelehnt. Die heutigen beiden Zeugen konnten keine Wendung im Verfahren bringen. Der Angeklagten Johann Sch. Junior wurde wegen Zweifel an seiner Schuld freigesprochen. "Ob gegen dieses Urteil seitens der Staatsanwaltschaft noch berufen wird, bleibt abzuwarten. Uns stimmt es traurig, dass nicht schon früher nähere Untersuchungen gegen den Angeklagten selbst sowie parallel gegen andere Verdächtige gemacht worden sind und nicht wegen der mutwilligen Tötung des Bären, also § 222 (3) Strafgesetzbuch, ermittelt wurde.", meint Helmut Dungler von VIER PFOTEN. Ob es VIER PFOTEN möglich sein wird, mehr über die Hintergründe zu erfahren, hängt davon ab, ob und inwieweit uns Akteneinsicht gewährt wird. Nur mit dieser könnten wir gegebenenfalls Lücken erkennen und Anzeige gegen weitere mögliche Täter erstatten.

"Zumindest aber steht ein Strafrahmen von bis zu drei Jahren auf eine Verurteilung wegen des Eingriffes in fremdes Jagdrecht und wird dazu führen, dass sich manche Jäger und Jägerinnen überlegen, ob sie solch ein Risiko lediglich für eine Trophäe eingehen möchten!", so Dungler abschließend.

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