ÖAMTC: Fahrzeugbestand in Österreich immer sicherer und umweltfreundlicher

Boom bei umweltverträglichen Fahrzeugklassen ungebrochen, CO2-Emissionen rückläufig

Wien (OTS) - Die wirtschaftlich turbulenten Zeiten haben die Österreicher im vergangenen Jahr nicht davon abgehalten, neue Autos zu kaufen. "Im Jahr 2011 wurden 356.145 Pkw neu zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von 8,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010", berichtet ÖAMTC-Experte Robert Czarnecki. Daraus resultiert eine positive Entwicklung, weil eine stetige Verjüngung des Fahrzeugbestandes nicht nur der Verkehrssicherheit, sondern auch der Umwelt zugute kommt.

Die Autokäufer tendierten 2011 zu leistungsstärkeren Fahrzeugen, dennoch nahm der Schadstoffausstoß ab. "Die durchschnittlichen CO2-Emissionen der neu zugelassenen Pkw sind im Vergleich zu 2010 um mehr als 3,5 Prozent zurück gegangen", hält der ÖAMTC-Experte fest. "Das liegt vor allem daran, dass die Fahrzeughersteller speziell bei Motoren mit einer Leistung ab 68 kW auf Maßnahmen zur CO2-Reduktion setzen." Bei den schwächeren Basismotorisierungen passiert das häufig nicht in diesem Ausmaß. Der Kraftstoffverbrauch lag im Jahr 2011 im Schnitt bei 5,6 Liter/100 km.

Gut sieben von zehn neu gekauften Autos kamen im vergangenen Jahr aus den umweltverträglichsten Kategorien "Kleinstwagen", "Kleinwagen und Micro-Vans", "Kompaktwagen und Mini-Vans" und der "Unteren Mittelklasse". Bis Ende November 2011 verzeichnete die Gruppe der "Kleinwagen und Micro-Vans" (z. B. VW Polo, Peugeot 207, Opel Meriva) mit einem Plus von 30,1 Prozent sehr hohe Zuwächse. Überboten wurde dieser Wert lediglich von den Zulassungszahlen der Familiy-Vans, die ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr aufwiesen. Deren Marktanteil lag insgesamt jedoch nur bei 4,5 Prozent.

Anhaltend hoch blieb das Interesse der Österreicher am "Kompakt-SUV". Hier gab es ein Plus von 16,7 Prozent gegenüber 2010. "Fahrzeuge dieser Kategorie wie der VW Tiguan oder der BMW X3 zeichnen sich trotz erhöhter Sitzposition gegenüber dem klassischen SUV durch deutlich geringere Verbrauchswerte aus und sind daher ökologisch wesentlich vernünftiger", stellt der ÖAMTC-Techniker klar. Erhöhte Nachfrage gab beim SUV (plus 25,8 Prozent) und bei Fahrzeugen aus der oberen Mittelklasse (plus 25,5 Prozent) dennoch. Diese Segmente spielen jedoch aufgrund der geringen Marktanteile von jeweils rund drei Prozent eine untergeordnete Rolle am Kfz-Markt.

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