Windbüchler zu AK/ IV-Vorstoß: Ja zu einer Kindergrundsicherung

Grüne: Gut durchdachte Neugestaltung der Familienleistungen ist zu begrüßen

Wien (OTS) - Den Vorstoß von AK und IV, die Familienförderungen neu zu gestalten, den Verwaltungsaufwand zu minimieren und die vielen differenzierten steuerlichen Absetzbarkeiten zu vereinfachen, kann ich prinzipiell begrüßen", erklärt die Kinder- und Jugendsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill und weiter: "Vieles davon ist schon jahrelange Grüne Forderung, wie etwa der rasche Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wesentlicher politischer Auftrag. Aber auch der Frage nach einer Grundsicherung für Kinder und Jugendliche ist nachzugehen."

Windbüchler-Souschill erinnert daran, dass in Österreich immerhin rund 235.000 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren armutsgefährdet sind. " Die UN-Konvention über die Rechte von Kindern sagt ganz klar, dass Jedes Kind das Recht auf angemessenen Lebensstandard hat. Das nun vorgeschlagene Modell von AK und IV, einerseits die Sachleistungen zu erhöhen und andererseits ein einheitliches Förderungsschema für Kinder und Jugendliche zu gestalten ist ein guter Schritt. Der Weg von der allgemeinen Familienförderung hin zu einer Kindergrundsicherung ist richtig." Es darf in der Diskussion keine Tabus geben. Der Fokus liegt auf den vielen armutsgefährdeten Kindern in Österreich. "Die von der AK und IV vorgelegten Zahlen sind auf jeden Fall zu diskutieren und zu überprüfen. Der eingeschlagene Weg jedoch der richtige", meint die Grüne Kinder- und Jugendsprecherin.

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