Arbeitsgemeinschaft der Opferverbände begrüßt die nachträgliche Auszahlung der Weihnachtszuwendung an die NS-Opfer in Kärnten

Wien (OTS/SK) - "Mit Genugtuung" hat die in Wien tagende Arbeitsgemeinschaft der KZ-Verbände und Widerstandskämpfer Österreichs zur Kenntnis genommen, dass die bisher jedes Jahr ausgezahlte Weihnachtszuwendung von 75 Euro an die Opfer des NS-Regimes durch das Land Kärnten, die von FPK Landesrat Ragger im Dezember aus "Einsparungsgründen" eingestellt wurde, nun doch durch eine Weisung von Landeshauptmann Dörfler nachträglich ermöglicht wird. ****

Dem vorangegangen war nach der Bekanntgabe der Einstellung der Weihnachtszuwendung waren eine Reihe von Protesten - an der Spitze von Landeshauptmann Stellvertreter Peter Kaiser - die zum Umdenken in der FPK dominierten Landesregierung geführt haben.

"Es zeigt sich, dass der Protest vieler demokratischer Kräfte diese Haltungsänderung bewirkt hat", stellte der Vorsitzende des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist/inn/en, Ernst Nedwed, der Mitglied der Arbeitsgemeinschaft ist, am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. (Schluss) ah/mp

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