Bundesheer setzt Suche nach vermisstem Jugendlichen fort

Weitere Aufklärungsflüge geplant

Wien (OTS/BMLVS) - Das Bundesheer hilft weiterhin bei der Suche
nach dem 15jährigen Jugendlichen, der seit Samstag im Raum Axamer Lizum vermisst wird. Nachdem die Suche in den gestrigen Abendstunden, aufgrund der Wetterlage, abgebrochen werden musste, konnte sie nun heute gegen 0830 Uhr fortgesetzt werden.

Das Österreichische Bundesheer hilft dabei mit einem 40köpfigen Lawineneinsatzzug. In dieser Einheit verfügt jeder Soldat über eine spezielle Gebirgsausbildungen und führt eine komplette Schitourenausrüstung, Verpflegung für zwei Tage und ein zweikanaliges Verschüttetensuchgerät mit sich. Außerdem versieht in jedem Einsatzzug ein Sanitäts-Unteroffizier Dienst, der in der Lage ist, vor Ort erweiterte Erste-Hilfe-Maßnahmen zu setzen.

Weiters ist beabsichtigt, Aufklärungsflüge in den Einsatzräume Ischgl, Galtür, Reutte und Zams durchzuführen. Dabei werden Experten der Lawineneinsatzkommission von der Luft aus die Schnee- und Lawinenlage beurteilen.

Bis Mitte April halten sich Bergretter, Sanitäter, Fluglotsen, Piloten und Hochalpinisten des Bundesheeres bereit, um nach Lawinenabgängen und alpinen Unfällen zu helfen. Elf Einheiten mit jeweils 40 Berufssoldaten und Rekruten sind in ganz Österreich eingesetzt. Die Soldaten kommen aus allen Bundesländern, vor allem aber aus Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten. Das alpin geschulte Personal wird aus den Garnisonen Bludesch, Landeck, Innsbruck, Absam, St. Johann in Tirol, Lienz, Spittal an der Drau, St. Johann im Pongau, Saalfelden, Hochfilzen, vom Truppenübungsplatz Lizum und Tamsweg gestellt. Darüber hinaus gibt es Lawineinsatzzüge in Amstetten, Linz, Wr. Neustadt, St. Michael, und Klagenfurt. rr/ua

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