Meinl Bank - in all den Jahren nichts dazugelernt?

Wien (OTS) - (Eine Replik auf die OTS Meldung der Meinl Bank zur Bestellung des Sachverständigen Mag. Oliver Anton Lintner in einem Verfahren vor dem HG Wien)

Der Werbefolder, für den die Meinl Bank verantwortlich ist, ist irreführend und hat in sehr vielen Fällen konkret Anleger in die Irre geführt. Das haben die österreichischen Gerichte (inkl. der Oberste Gerichtshof) mehrfach festgestellt. Die Meinl Bank versucht aber immer noch, ihr eigenes gerichtlich festgestelltes Verschulden auf andere, wie zB die Republik Österreich, die Berater oder die Anleger selbst abzuwälzen und leugnet bis heute eigenes Verschulden für dieses Fehlverhalten.

Im konkreten Fall der Bestellung des Sachverständigen Mag. Oliver Anton Lintner ist es so, dass die Bank in Verfahren von Anlegern gegen die Meinl Bank der Lintner Vermögensverwaltung GmbH als Vermittlerin den Streit verkündete und in einem Fall Mag. Oliver Anton Lintner (in einem Schriftsatz im Dezember 2009) sogar als eigenen Zeugen führte. Die Meinl Bank wusste seit damals ganz genau, wer Mag. Lintner ist und dass er MEL Zertifikate vermittelte.

Nicht Michael Poduschka sondern das Gericht schlug Mag. Lintner dann mit Beschluss vom 20.10.2011 als Sachverständigen vor und gab dann sowohl den Anlegern als auch der Meinl Bank zwei Wochen Zeit, gegen die Person des Sachverständigen Einwendungen zu erheben. Keine der beiden Seiten hatte etwas gegen den Sachverständigen einzuwenden.

Wenn die Meinl Bank Bedenken gegen den Sachverständigen gehabt hätte, hätte sie innerhalb dieser zwei Wochen tätig werden müssen, sämtliche hierzu notwendigen Informationen standen ihr zu Verfügung. Warum der Anlegeranwalt Michael Poduschka für die Meinl Bank gegen den Sachverständigen Einspruch erheben hätte müssen, ist für ihn nicht nachvollziehbar, für ihn war der Sachverständige nicht befangen.

Das Muster der Meinl Bank ist auch in diesem Fall das gleiche: für eigene Fehler andere lautstark verantwortlich machen. Schade.

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