LR Ragger: 1.200 Mal Hilfe in besonderen Lebenslagen

Soziallandesrat hilft aus Notlagen einen Ausweg zu finden

Klagenfurt (OTS/LPD) - Wer schnell hilft, hilft doppelt. Nach
diesem Prinzip hat die Kärntner Sozialabteilung in diesem Jahr 1.213 Kärntnerinnen und Kärntnern mit einmaligen Zuschüssen von 300 bis zu 2.000 Euro einen Ausweg aus einer bedrängten Situation möglich gemacht. "Damit wurde täglich drei sozial Bedürftigen geholfen", teilt Sozialreferent LR Christian Ragger mit.

"Die Hilfe in besonderen Lebenslagen ist ein wirksames Instrument, um Menschen aus einer Notlage heraus zu helfen. Leider passiert es immer wieder, dass Betroffene weitestgehend unschuldig in eine Misere geraten. Nach genauer Prüfung der Fälle versuchen wir, mitunter auch in Kombination mit anderen Stellen, unbürokratisch eine zielgenaue Hilfe zu gewähren", erläutert Ragger.

Es sei auch erreicht worden, dass diese Unterstützung sich gleichmäßig auf alle Kärntner Bezirke verteilt, während früher Klagenfurt übermäßig repräsentiert war. "Eine soziale Unterstützung sollte, wenn sie berechtigt und angemessen ist, für die Bewohner von Stadt und Land gleichermaßen gewährt werden", sagt Ragger.

Im Folgenden ein Kurzüberblick über einzelne Hilfen:
Alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern. Der Vater zahlt die Unterhaltsbeiträge nur schleppend, sodass die Familie Mieten schuldig bleibt. Es droht die Delogierung. Nach Intervention des Büros des Sozialreferenten wird ein Teil der Mietschulden abgedeckt, für den Rest wird ein konkreter Zahlungsplan erstellt.

Kindern mit massiven Bewegungsstörungen soll die Adeli-Therapie, die den Muskelgelenkapparat aktiviert, helfen. Die Krankenkassen gewähren aber für diese Rehabilitationsmethode, die nur in der Slowakei angeboten wird, nur geringe Kostenbeiträge. Die Sozialabteilung hat in mehreren Fällen Zuschüsse geleistet, damit sich Familien diese teure Rehab leisten konnten.

Geholfen wurde auch Familien, deren Kinder eine Krebsoperation in Wien benötigen. Der oft mehrwöchige Aufenthalt der Eltern ist sehr kostspielig. Die Sozialabteilung schüttete via Kinderkrebshilfe 25.000 Euro an Betroffene aus.

Unterstützung erhielten auch Frauen, die im zweiten Bildungsweg die Ausbildung einer diplomierten Pflegekraft oder zur Altenfachbetreuerin absolvierten.

Auch bei Beschädigung von Wohnungen durch Unwetter gab es schnelle Finanzhilfe durch die Sozialabteilung. Mit 1.000 Euro konnten in mehreren Fällen die notwendigen ersten Aufräum- und Trocknungsarbeiten finanziert werden.
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