FPÖ-Kickl: Kondolenz an Nordkorea ist falsches Signal

Wien (OTS) - Es sei wieder einmal typisch für die Präsidentschaftskanzlei, sich an einer Mitarbeiterin abzuputzen und jede Verantwortung für die geschmacklose Kondolenz an die stalinistischen Machthaber in Nordkorea von sich zu schieben, kritisierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Ebenso aufklärungsbedürftig sei das angeblich "formlose" Kondolenzschreiben des Außenamtes, kündigte Kickl parlamentarische Anfragen dazu an.

Bereits in der Vergangenheit sei besonders die SPÖ immer wieder mit augenzwinkernder Zustimmung zur kommunistischen Bruderpartei in Nordkorea aufgefallen, erinnerte Kickl etwa an die Funktionen Fischers in der Österreichisch-Nordkoreanischen Freundschaftsgesellschaft, den skurrilen Besuch einer SPÖ-Delegation am Parteitag der nordkoreanischen Kommunisten, oder die bizarre Ausstellung nordkoreanischer Parteikunst in Wien.

Es sei für eine westliche Demokratie völlig inakzeptabel sich an ein stalinistisches Regime übelster Sorte anzubiedern, kritisierte Kickl den kritiklosen Umgang der SPÖ mit linken Diktaturen. Man stelle sich den Aufschrei der Presse vor, hätte Fischer beim Tod Gadaffis kondoliert. "Diesen Aufschrei vermisse ich im Fall Kim Jong ils", so Kickl.

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