ARBÖ: Wer für Silvesterraketen-Schäden am Fahrzeug haftet

Fahrzeug besser geschützt parken

Wien (OTS) - Böses Erwachen könnte es für den einen oder anderen Fahrzeugbesitzer nach der Silvesternacht geben, wenn im Lichte des Neuen Jahres Schäden sichtbar werden, die von Silvesterraketen oder betrunkenen Vandalen verursacht wurden. Wer dafür haftet, darüber informiert der ARBÖ. Damit es nicht soweit kommt, Fahrzeug besser im Parkhaus oder in einer ruhigeren Seitenstraße abstellen.

Prinzipiell muss derjenige den Schaden ersetzen, der diesen verursacht hat. Da man in der Silvesternacht aber sicherlich Besseres zu tun hat, als permanent sein Fahrzeug im Auge zu behalten, um die Übeltäter sofort dingfest zu machen, kann der Schädiger oft nicht ausfindig gemacht werden. "In diesen Fällen bekommt man den Schaden durch Silvesterraketen nur ersetzt, wenn man eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat", informiert Mag. Gerald Kumnig, Leiter des ARBÖ-Rechtsreferates. Vandalismusschäden, wie beispielsweise von Betrunkenen abgebrochene Seitenspiegel, deckt nur eine Vollkaskoversicherung.

"Weiß man jedoch, wer den Schaden verursacht hat, wird der Schädiger bei vorsätzlicher Handlung voll haftbar, bei fahrlässig verursachten Schaden springt eventuell dessen Privathaftpflichtversicherung ein", so Kumnig vom ARBÖ.

Ein ruhigeres Plätzchen für das Fahrzeug

Damit es nicht soweit kommt, sollte für das Fahrzeug ein ruhigeres Plätzchen gewählt werden. Beispielsweise in einer Garage, einem Parkhaus oder in einer ruhigeren Seitenstraße, so der ARBÖ. Wer dazu keine Möglichkeit hat, sollte Parkplätze in der Nähe von Balkons meiden, da diese leider oft als "Raketenstartbasen" genützt werden. Dicht bewohnte Großstadtviertel, die unmittelbare Nähe von Silvestergroßveranstaltungen oder Gaststätten sind ebenfalls nicht als optimaler Fahrzeugabstellplatz zu empfehlen.

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