Ab 2012 Einführung der Rettungsgasse

Samariterbund informiert in seinen Kursen und Publikationen aktiv über das Prinzip der Rettungsgasse

Wien (OTS) - Auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen wird mit 1. Jänner 2012 die Rettungsgasse eingeführt. Laut einer aktuellen Oekonsult-Umfrage sind zwar drei von vier Österreichern ausreichend bis ausgezeichnet generell über das Thema Rettungsgasse informiert, aber nur die wenigsten wissen, dass die Rettungsgasse nicht erst bei einem Unfall, sondern bereits bei Überlastungsstaus gebildet werden muss: Bei zweispurigen Fahrbahnen müssen die Lenker nach rechts oder links ausweichen und bei mehrspurigen Fahrbahnen müssen sie zwischen dem ganz linken und den daneben liegenden rechten Fahrstreifen Platz machen.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ) unterstützt das Prinzip Rettungsgasse mit aktiver Aufklärungsarbeit. Der ASBÖ bringt in seinen Erste-Hilfe-Kursen den Teilnehmern das Prinzip Rettungsgasse leicht verständlich näher und informiert in seinen Publikationen und auf seiner Website ausführlich über das richtige Verhalten bei Staubildung und Unfällen.

Reinhard Hundsmüller, Bundessekretär des ASBÖ, merkt zur Umfrage an:
"Viele der Befragten sind positiv zur Einführung der Rettungsgasse eingestellt. Dass es wie bei allen Neueinführungen zu Beginn noch Unsicherheiten gibt, sollte nicht beunruhigen. Die Anfangsschwierigkeiten werden sich schon nach kurzer Zeit in der Praxis geben", zeigt sich Hundsmüller zuversichtlich.

In anderen europäischen Ländern wie Deutschland, Tschechien, Slowenien und der Schweiz ist die Rettungsgasse schon seit Jahren gelebte Praxis. Alle Informationen zur Bildung und Nutzung der Rettungsgasse finden sich auf www.rettungsgasse.com oder auf der Website des Samariterbundes: www.samariterbund.net

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Tel.: 0664 358 23 86
E-Mail: martina.vitek@samariterbund.net
Web: www.samariterbund.net

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