FPK- Ragger: Aushöhlung des ländlichen Raumes vermeiden

Klagenfurt (OTS) - Der stellvertretende Landesparteivorsitzende FPK- Landesrat Mag. Christian Ragger erteilt Überlegungen eine Absage, dass Landes- und Bezirksgerichte in Kärnten zusammengelegt und Standorte halbiert werden sollten. "Nachdem es bereits im Jahr 1973 zu Zusammenlegung von einzelnen Bezirksgerichten in den Bezirkshauptstädten gekommen ist, wäre es absolut nicht sinnvoll die gutfunktionierenden gerichtlichen Strukturen in den Regionen mit einem Strich auszulöschen.", bekräftigte Ragger. Er bekenne sich zum Sparwillen der öffentlichen Hand, jedoch sei Kärnten in den vergangenen Jahren ohnehin Vorreiter bei der Zusammenlegung von Abteilungen in der Landesregierung etc

Ragger weist darauf hin, dass diese Umgestaltung eine typische Forderung der Bundesregierung sei, welche in den ländlichen Regionen sparen und die Beamtenhochburgen in Wien unberührt lasse. Dort gebe es gewaltige Sparvolumen. Ragger erinnert in diesem Zusammenhang an eine alte freiheitliche Forderung, nämlich, die Zusammenlegung der Sozialversicherungsanstalten.

"Ich fordere die Bundesregierung auf, im größeren Stil nachzudenken und nicht die ländlichen Regionen auszuhöhlen. Das Justizministerium könnte mit gutem Einsparungsvorbild vorangehen und beispielsweise Sektionen zusammenlegen ", sagte er abschließend.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Büro LR Mag. Christian Ragger
Pressesprecherin: Mag. Kristina Kohlweiß
Tel.: 050536 / 22704 oder 0664 / 80536 22704

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0001