ARBÖ: Autokosten teurer als im Krisenjahr 2008

Steigerung um 5,9 Prozent - Autokosten so teuer, wie in den letzten zehn Jahren nicht

Wien (OTS) - Österreichs Autofahrerinnen und Autofahrer mussten heuer so tief in die Geldbörse greifen wie in den letzten zehn Jahren nicht, stellt der ARBÖ fest. Die Autokosten stiegen bis November 2011 um 5,9 Prozent, nahezu um das Doppelte, als die Inflation, die bisher 3,6 Prozent beträgt. "Nicht nur die Spritpreise sowie Steuern und Abgaben sind heuer so teuer, wie noch nie, auch die gesamten Autokosten sind so hoch, wie die letzten zehn Jahren nicht", so ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz, denn nicht einmal im Krisenjahr 2008 mussten Autofahrer mehr zahlen.

Gleich um ein Vielfaches verteuerten sich im Jahr 2011 Kraft- und Schmierstoffe (plus 18,2 Prozent), die Führerscheingebühr (plus 8,6 Prozent), Scheibenfrostschutz und Ölservice (jeweils plus 7,7 Prozent), Sommerreifen (plus 6,6 Prozent), das Anmelden eines PKW (plus 5,4 Prozent) und Winterreifen (plus 5,3 Prozent). Für die ARBÖ-Generalsekretärin sind daher weitere Teuerungen im kommenden Jahr unzumutbar: "Bei einer derartigen Preisexplosion der Autokosten sind neuerliche Belastungen höchst entbehrlich und nicht vertretbar."

Entwicklung der Autokosten: Jahr Autokosten in Prozent 2000 7,4 2001 2,4 2002 1,2 2003 2,0 2004 3,1 2005 3,7 2006 2,1 2007 1,4 2008 5,6 2009 -4,3 2010 4,0 2011 5,9* (*vorläufige Berechnung bis November 2011, Quelle: Statistik Austria)

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