Papst beklagt absurde Anschläge auf Kirchen in Nigeria

Benedikt XVI. ruft zum Gebet auf, "dass die Hände der Gewalttäter innehalten, die Tod säen, und dass auf der Welt Gerechtigkeit und Frieden herrschen"

Vatikanstadt, 26.12.11 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat seine tiefe Trauer über die "absurden Anschläge" auf christliche Kirchen zu Weihnachten in Nigeria geäußert. Bei seinem Mittagsgebet am Montag bekundete er den Christen des Landes und allen Betroffenen seine Anteilnahme. "Mögen die Hände der Gewalttäter, die Tod säen, innehalten, und mögen auf der Welt Gerechtigkeit und Frieden herrschen", sagte der Papst vor mehreren Tausend Gläubigen auf dem Petersplatz. "Gewalt führe unweigerlich zu Schmerz, Zerstörung und Tod; nur Respekt, Versöhnung und Liebe können zum Frieden führen", sagte Benedikt XVI., der an alle gesellschaftlichen Kräfte des westafrikanischen Landes appellierte, sich für Sicherheit und Ruhe einzusetzen.

Auch heute könnte die Treue zum Christentum Opfer bis hin zum Tod verlangen, sagte der Papst zu Fest des ersten christlichen Blutzeugen Stephanus. Auch heute seien "viele Christen in verschiedenen Teilen der Welt Verfolgungen bis hin zum Martyrium ausgesetzt". Nach der Generation der Apostel hätten die Märtyrer den obersten Platz in der christlichen Gemeinschaft erhalten, hob er hervor. Ihr Glaubensmut sei Vorbild für viele Menschen auf der Suche nach Wahrheit und Bekehrung zu Gott.

Auf Deutsch sagte der Papst in einem Grußwort zum Fest des Heiligen Stephanus: "Einen Tag nach Weihnachten lässt der erste Märtyrer der Kirche uns an all jene denken, die auch in unseren Tagen wegen ihres Zeugnisses für den menschgewordenen Gottessohn Verfolgung erleiden. Bitten wir darum, dass wir alle, so wie der heilige Stephanus, in der Liebe und im Glauben standhaft bleiben."

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