Nachfrage nach Ölkessel-Förderung weiterhin ungebrochen hoch

2011 wurden über 7.000 Anträge gestellt

Wien (OTS) - Die Förderaktion "Heizen mit Öl" (HMÖ) unterstützt den Umstieg von alten Ölheizungen auf moderne Öl-Brennwertgeräte. Seit Beginn der Umwelt- und Klimaschutzinitiative im Mai 2009 wurden über 18.000 Anträge eingereicht, davon allein 7.000 heuer. Durch die Erneuerung der Ölheizungen wurden innerhalb von zweieinhalb Jahren 680 GWh Energie eingespart, was etwa dem Jahresstromverbrauch von 155.000 Haushalten entspricht.

"Die österreichischen Haushalte setzen beim Heizen auf zuverlässige Technik, die man sich leisten kann", erklärt HMÖ Geschäftsführer Martin Reichard. "Moderne Öl-Brennwertkessel sind in der Anschaffung vergleichsweise kostengünstig, arbeiten umweltschonend und holen das Maximum aus jedem Liter Heizöl heraus. Deshalb ist die Nachfrage auch weiterhin ungebrochen hoch", so Reichard.

Effizienzsteigerung billiger als Umrüstung

Die Umstellung auf Öl-Brennwerttechnik ist inklusive Kaminsanierung bereits ab 6.500 Euro erhältlich. Durch die 2.000-Euro-Förderung der Heizen mit Öl GmbH wird das Haushaltsbudget zusätzlich entlastet. Auch die Effizienzsteigerung ist beachtlich: Im Vergleich zu alten Kesseln verbrauchen moderne Öl-Brennwertanlagen um bis zu 40 Prozent weniger Heizöl. Dabei wird die Abgaswärme, die bei anderen Systemen ungenutzt über den Rauchfang abzieht, wieder in das Heizsystem zurückgeführt und in Energie umgewandelt.

Wie der Vollkostenvergleich der gängigen Heizsysteme zeigt, kostet die Umrüstung auf andere Energieträger um ein Vielfaches mehr, als die Verbesserung der bestehenden Heizungsanlage. Der Ersatz eines alten Ölkessels durch ein modernes Öl-Brennwertgerät ist gerade in Zeiten hoher Energiepreise wirtschaftlich gesehen äußerst sinnvoll. Die Umstellung rentiert sich oft schon nach 3 bis 4 Jahren.

Einsparungspotenzial noch nicht ausgeschöpft

Rund 840.000 österreichische Haushalte heizen mit Heizöl extra leicht. Viele der Anlagen sind veraltet und daher sanierungsbedürftig. "Etwa 80 Prozent der bisher getauschten Kessel waren älter als 20 Jahre. Das bedeutet, es wird genau dort gefördert, wo das Einsparungspotenzial am größten ist - bei den besonders alten, ineffizienten Geräten. Fakt bleibt, dass jede eingesparte kWh Energie günstiger ist, als jede neu produzierte", so Reichard. Die Förderaktion läuft noch bis ins Jahr 2016. Bis dahin sollen im Ölheizungsbereich gemäß freiwilliger Vereinbarung zwischen der österreichischen Mineralölwirtschaft und dem Wirtschaftsministerium 2.100 GWh Energie eingespart werden. Diese Summe der Einsparungen entspricht ungefähr der Jahresproduktion aller österreichischen Windkraftwerke - und das ohne Verwendung von Steuergeldern.

Der Umstieg auf eine moderne Öl-Brennwertanlage wird auch 2012 mit einer Summe von 2.000 Euro gefördert. Die entsprechenden Informationen sowie das Antragsformular sind unter www.heizenmitoel.at abrufbar.

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