Hypo Alpe Adria: CSI Hypo kostet Unsummen

"Wiener Zeitung", Ausgabe vom 23. Dezember 2011

Wien (OTS) - "Wir starten nun Phase II bei der Aufarbeitung der Vergangenheit in der Hypo Alpe Adria", verkündete Wolfgang Peschorn, Präsident der Finanzprokuratur, gestern. In der neuen Führung der krisengeschüttelten und notverstaatlichten Kärntner Hypo steigt indes der Unmut darüber. "Früher haben uns Kärntner Landespolitiker als Selbstbedienungsladen benutzt, jetzt ist es der Bund", sagte ein Banker zur "Wiener Zeitung".

Vorliegenden Informationen zufolge hat die Bank für die "CSI Hypo" bisher 21,6 Millionen Euro aufwenden müssen. Allein 4,6 Millionen davon sollen an den Grazer Anwalt Guido Held geflossen sein. Als Rückfluss der Aktivitäten stehen bloß 17 Millionen Euro zu Buche -vom inhaftierten ehemaligen kroatischen General Zagorec.

Für die Bank, die derzeit operativ ausgeglichen bilanziert, sind die Kosten der CSI Hypo erheblich. Der Chef der Finanzprokuratur, Wolfgang Peschorn, setzt die Tätigkeit der CSI Hypo höher an. "Wir werden nun bei einer Hauptversammlung die Satzung der Bank ändern. Sie wird einen Beauftragten erhalten, der die Vergangenheit aufarbeitet." Die bestehenden Verträge mit dem Bund blieben davon aber unberührt.

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