Religion und Kirche ist mehr als Weihnachten

MKV begrüßt Wertschätzung der Jugend durch Papst Benedikt XVI

Wien (OTS) - "Kirche bzw. Religion besteht nicht nur aus Weihnachten, Ostern oder dem Zölibat, sondern umfasst viele Lebensbereiche. Religion ist nicht aus der Mode gekommen, wir Jugendliche sollten nur den Mut haben und dazu stehen". Diese Aussage trifft Michael Wilim, Bundesjugendobmann des Mittelschüler-Kartell-Verbandes (MKV), vor dem Weihnachtsfest.

Wilim bezieht sich auf seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI, der von der Gesellschaft fordert, der Jugend mehr Aufmerksamkeit zu schenken und Wertschätzung zu vermitteln. "Mit ihrer Begeisterung und ihrem idealistischen Ansporn", so der der Heilige Vater, könne die Jugend der Welt in der Krise neue Hoffnung geben. Dieser Ansatz der Katholischen Kirche sei genau richtig und zeige, dass die Kirche die Jugendlichen nicht vergessen habe, ist Wilim erfreut.

Religion vermittle Zusammengehörigkeitsgefühl und es sei daher schade, dass die Institution Kirche für Jugendliche vielfach negativ besetz sei. Zwar gehöre die Katholische Kirche in gewissen Teilen reformiert, "das heißt aber längst nicht, dass sie veraltet ist", betont Wilim.

Positiv steht Wilim u.a. auch zur Aussage des Papstes, wonach Familie die "erste Schule" für Gerechtigkeit und Frieden in der heutigen Gesellschaft sei. Leider seien Familie und Berufe oft unvereinbar. Auch der MKV sieht den gesellschaftlichen Druck als enorme Belastung für Eltern und Kinder.

Der MKV fordert daher schon seit Längerem, dass Politik und Gesellschaft umfangreiche Maßnahmen zur Unterstützung und nachhaltigen Förderung der Kinder und Jugendlichen und Stärkung der Familien ergreifen müssen. Aufgabe der Bildungs- und Gesellschaftspolitik ist es, auf geänderte gesellschaftliche Verhältnisse zu reagieren (z.B.: Alleinerzieher, Patchwork-Familien, Einkindfamilien, Migrantenkinder, usw.).

Für Kinder und Jugendliche dürfe die Fürsorge und Unterstützung der Eltern niemals fehlen. "Mutter und Vater sind für Kinder und Jugendliche unverzichtbar und unersetzbar. Er ist kaum möglich, dass eine Person beide Rollen gleichzeitig übernehmen kann", ist der MKV-Bundesjugendobmann überzeugt.

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