ÖIAG ist der stabile österreichische Kernaktionär der Telekom Austria

Entscheidung über Verminderung oder Erhöhung des Bundesanteils liegt ausschließlich in den Händen der Politik

Wien (OTS) - "Wir sind der stabile österreichische Kernaktionär der Telekom Austria" stellt ÖIAG-Chef Markus Beyrer unmissverständlich klar. Die Frage, ob die Beteiligung an der Telekom Austria als langfristig strategisches Investment gesehen wird, ist aber letztlich vom Eigentümer Republik Österreich zu beantworten.

"Aus meiner Sicht spricht sehr vieles dafür, die Bundesbeteiligung an der Telekom Austria als strategisch langfristig zu sehen", stellt Beyrer fest. Sowohl industriepolitische Überlegungen und die standortpolitische Bedeutung eines leistungsfähigen Telekommunikationsnetzes, als auch sicherheitspolitische Aspekte sprechen für einen öffentlichen Kernaktionär. Auch internationale Beispiele zeigen, dass vergleichbare Staaten wie etwa Deutschland, Schweiz oder auch die skandinavischen Länder Kernaktionäre an ihren nationalen Telekommunikationsunternehmen sind.

Aufgabe der ÖIAG ist es, innerhalb des gesetzlich vorgegebenen Rahmens im Interesse des Unternehmens und unter Berücksichtigung von Standortinteressen zu agieren. Die ÖIAG hält 28,42% an der Telekom Austria. Das heißt, dass die ÖIAG derzeit der größte Anteilseigner ist und die Funktion eines österreichischen Kernaktionärs ausübt. Das heißt aber auch, dass die ÖIAG keine Aktienmehrheit an der Telekom Austria innehat und auf Veränderungen der Aktionärsstruktur im Rahmen des Streubesitzes von 71,58% keinerlei Einfluss hat.

"Die Entscheidung über eine allfällige Verminderung oder Erhöhung des von der ÖIAG gehaltenen Bundesanteils an der Telekom Austria liegt einzig und allein in den Händen der Politik", stellt ÖIAG-Chef Beyrer klar. Eine Verminderung des Anteils bedürfte eines Privatisierungsauftrages durch die Bundesregierung, der aber nicht vorliegt und der auch nicht zu erwarten ist. Eine Erhöhung des Bundesanteils, wie in letzter Zeit in den Medien mehrmals von verschiedener Seite in den Raum gestellt bzw. gefordert, würde eine Änderung des ÖIAG-Gesetzes 2000 erfordern, weil dieses Anteilserhöhungen durch Zukauf ausschließt.

Das Mitziehen bei Kapitalerhöhungen - wie etwa bei der OMV-Kapitalerhöhung im Juni 2011 - ist unter bestimmten Voraussetzungen zulässig, ändert aber nichts an der Anteilshöhe der ÖIAG.

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