ÖAMTC: Das Geld nicht beim Tanken verschenken

Geschenke an der Zapfsäule für den Fiskus und die Mineralölindustrie

Wien (OTS) - "Weihnachten steht vor der Tür und das mühsam verdiente Geld lässt sich zur Zeit sicher sinnvoller ausgeben als an zu teuren Tankstellen", sagt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte Martin Grasslober. Um die Weihnachtskassa nicht unnötig zu belasten, hat der ÖAMTC daher österreichweit die Durchschnittspreise erhoben. Der erste Wert bezieht sich auf Diesel, der zweite auf Super:

Burgenland 1,365 1,363 Kärnten 1,375 1,378 Niederösterreich 1,365 1,360 Oberösterreich 1,376 1,367 Österreich 1,376 1,371 Salzburg 1,391 1,391 Steiermark 1,370 1,362 Tirol 1,411 1,409 Vorarlberg 1,400 1,399 Wien 1,368 1,360

Die Höchstpreise an den Tankstellen liegen derzeit für Super bei 1,579 und für Diesel bei 1,549 Euro pro Liter. Diese Preise werden vor allem an Autobahntankstellen verlangt. "Der billigste Liter Super kostet aktuell lediglich 1,298 Euro und der günstigste Diesel 1,294 Euro", berichtet der ÖAMTC-Experte. "Das zeigt, dass man durch Preisvergleich bis zu 17 Euro je Tankfüllung sparen kann." Auch wenn das Preisniveau im Westen Österreichs für Super und Diesel generell höher liegt als im Osten, kann man durch Vergleichen auch dort beim Tanken sparen.

MöSt-Erhöhung und höhere Nettopreise bescheren dem Fiskus Rekordeinnahmen

"Über mehr Geld in der Weihnachtskassa kann sich neben der Mineralölindustrie auch der Fiskus freuen", merkt Grasslober an. Berechnungen des ÖAMTC zeigen, dass die zuletzt im Jänner angehobene Mineralölsteuer und die ebenfalls gestiegenen Nettopreise dem Staat derzeit 0,626 Euro pro Liter Diesel bescheren. Das sind um 8,1 Cent mehr als genau vor einem Jahr. "Fünf Cent davon sind auf die gestiegene Mineralölsteuer und die restlichen 3,1 Cent auf Mehreinnahmen aus der Umsatzsteuer zurückzuführen. Letztere wird sowohl auf den Nettopreis als auch auf die Mineralölsteuer eingehoben", erklärt der ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte. Pro Liter Super erhält der Fiskus derzeit 0,711 Euro. Damit liegen die Mehreinnahmen am heutigen Tag je Liter im Jahresvergleich bei sechs Cent. Vier Cent davon sind auf die Mineralölsteuer-Erhöhung mit Jahreswechsel 2010/2011 zurückzuführen.

Beim Preisvergleich unterstützt der ÖAMTC auf vielfältige Art und Weise. Unter www.oeamtc.at/sprit kann man preisgünstige Tankstellen finden. Mit praktischen Suchfunktionen nach Bundesland, Postleitzahl und Ort kann schnell und bequem der billigste Anbieter ausfindig gemacht werden. Und auch für Autofahrer unterwegs hat der ÖAMTC die idealen Informationstools geschaffen. Der ÖAMTC-Spritpreis-Feed liefert die günstigsten Tankstellen im Bundesland nach Wahl und aktualisiert sich im Zehn-Minuten-Takt. Er ist auf der Homepage des Clubs unter www.oeamtc.at/feeds anforderbar. Außerdem gibt es für das iPhone, das Samsung-Betriebssystem "Bada" und für Android-Smartphones eine kostenlose Sprit-Applikation: Details und Downloadmöglichkeiten unter www.oeamtc.at.

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