Mit dem Kulturpass gegen die Einsamkeit zu Weihnachten

Aktion "Hunger auf Kunst und Kultur" öffnet Theater, Kinos und Museen für Menschen mit wenig Geld

Wien (OTS) - "Gerade zu Weihnachten hilft der Kulturpass. Menschen in finanzieller Not können sich so einen Theater- oder Ausstellungsbesuch in der Weihnachtszeit leisten", so Sozialexperte Martin Schenk von der Armutskonferenz und Mitbegründer der Aktion Hunger auf Kunst und Kultur.

"Viele sind gerade in dieser Zeit sehr einsam. Da kann ein Kino-, Theater- oder Ausstellungsbesuch eine Erleichterung schaffen, um unter die Leute zu kommen." Am 24.12 haben alle Museen und Ausstellungshäuser geöffnet vom Museumsquartier bis zum Haus der Musik, auch Theatervorstellungen für Kinder sind angeboten. Am 26. wieder offen: Filmmuseum oder Schauspielhaus.

Auch Menschen mit finanziellen Engpässen haben ein Recht auf Kunst und Kultur. Die Initiative "Hunger auf Kunst und Kultur" ermöglicht bereits seit 8 Jahren, dass Menschen mit wenig Geld gegen Vorweis eines Kulturpasses Ausstellungen, Veranstaltungen, Konzerte und Kinovorstellungen besuchen können, ohne dafür Eintritt zu bezahlen.

Allein in Wien gibt es derzeit 22.000 Kulturpassbesitzer und mehr als 160 Kulturpartner. Die Eintrittsgelder werden durch Spenden von anderen Besuchern oder Sponsoren der Institutionen finanziert. Jeder kann ein Zeichen setzen und beim nächsten Kulturbesuch für Kulturpassbesitzer spenden!

Die Kulturpässe werden über das Netzwerk der Armutskonferenz, über viele soziale und karitative Hilfsorganisationen und Betreuungsstellen, das AMS und die Sozialzentren der Stadt Wien ausgegeben. Die Stadt Wien unterstützt die Aktion seit 2007.

In Österreich haben sich die Bundesländer Salzburg, Steiermark, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg und die Stadtgemeinden Tulln, Mödling, St. Pölten und Krems der Aktion angeschlossen. Die Idee hat auch über die Grenzen Österreichs hinaus Nachahmer gefunden: Jena (2007), Frankfurt (2008), Stuttgart (2010), Darmstadt (2010) und Luxemburg (2010).

Rückfragen & Kontakt:

01/ 409 80 01 oder 0664/ 544 55 54
www.hungeraufkunstundkultur.at
www.armutskonferenz.at

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