RFJ ist Sammelbecken für Rechtsextreme!

FP-Landtagskandidat ruft zum Selbstmord gegen Rechts via Facebook auf!

St. Pölten (OTS) - Ein Mitglied des Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) im Bezirk Melk ist auf Facebook in unzähligen rechtsextremen Netzwerken aktiv und fordert nun den Vorsitzenden der SJ Niederösterreich zum Selbstmord gegen Rechts auf! Harte Kritik übt der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Niederösterreich, Andreas Beer, am Melker RFJ: "Der RFJ betont immer wieder, mit Rechtsextremismus nichts zu tun zu haben. Die Realität ist jedoch eine ganz andere! Bei genauerer Durchsicht der 'FreundInnen' des RFJ Bezirks Melk auf Facebook wird schnell klar, dass es sich bei vielen dieser freiheitlicher SympathisantInnen um AnhängerInnen rechtsextremer Netzwerke handelt."

Aktuelles Beispiel ist Marcel T., ein Mitglied des Melker RFJ, welcher bei seinen "Gefällt mir"-Einträgen auf Facebook unter anderem die Bands Sturm18 (18 ist der Zahlencode für Adolf Hitler), Nordfront, Kommando F und Schlachthaus der Öffentlichkeit präsentiert. Liedtexte wie "Multikulturell - Darf niemals sein. Verrat der Heimat sehn wir nicht ein. Wir haben keine andere Wahl. Unser Herz schlägt National. Multikulturell - Darf niemals sein." bezeugen deren politischen Einstellung. Marcel T., auf Facebook in T-Shirts des RFJ Melk zu sehen, ist auch Ausschussmitglied der Freiheitlichen Wirtschaftstreibenden (RFW). "Diese ewigen Lippenbekenntnisse von RFJ-Bezirksvorsitzenden Paireder sind nichts weiter als heiße Luft. Der RFJ hat nachweislich mit Rechtsextremismus zu tun!", zeigt sich Andreas Beer bestätigt durch die Aktivitäten rund um Marcel T. und zweifelt an der Glaubwürdigkeit Paireders. Auch Pinnwandeinträge wie: "Das ist gegen Ausländer! Und soll zeigen das es nicht mehr so weiter gehen Darf In Österreich Ich will auch Deutschland Helfen darum auch NPD!" zeigen eindeutig, wie weit rechts Marcel T. steht. "Damit beweist Paireder eindeutig, wie wenig seinen Aussagen zu trauen ist. Umso rechter man denkt, desto willkommener ist man beim RFJ!", stellt Beer fest.

Der Gipfel der Geschmacklosigkeit und wohl beste Beleg dafür, mit welcher Ideologie sich die RFJ-Aktivisten identifizieren, ist ein Posting zu einer Statusmeldung des Landesvorsitzenden der SJ Niederösterreich zum "Wurstsemmel Vorfall" mit Strache, worin Marcel T. schreibt: "Wie wärs mit Selbstmord gegen Rechts".* Bereits vor einigen Wochen fand sich ebenfalls ein Posting auf seinem Profil, in dem er die Buchstabierung von NAZI mit den Worten "natürlich, anständig, zuverlässig, intelligent" übersetzt.* "Die blaue Jugend ist ein brauner Sumpf von Rechtsextremen. Offenbar steht Paireder zu diesen Statements und Neonazi-Anspielungen seiner Kollegen, sonst wären diese längst ausgeschlossen worden!", sieht Beer ein gravierendes Glaubwürdigkeitsproblem auf Seite der jungen Strache-Anbeter. Auch die FPÖ nimmt Beer in die Pflicht: "Zu allem Überfluss kandidierte Marcel T. auch auf der FP-Liste für den Landtag. (Quelle:
http://www.leiben.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=219390179&de
tailonr=219390179) Mir wird schlecht bei der Vorstellung, dass solche Menschen künftig in öffentlichen Ämtern sitzen. Ich fordere die FPÖ-Bezirksführung umgehend dazu auf, Konsequenzen zu ziehen!"

*Medienservice: Für die angeführten Meldungen auf Facebook gibt es Screenshots als Beweismaterial, die auf Wunsch gerne übermittelt werden.

Rückfragen & Kontakt:

Sozialistische Jugend NÖ, SJ Niederösterreich, Landessekretär Jakob Winter, 0664 / 914 96 34.

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