Haubner: Konjunkturprognose verdeutlicht: Strukturreformen wichtiger denn je

Neue Steuern und Steuererhöhungen sind standort- und wirtschaftsfeindlich - Unternehmen entlasten statt belasten

Wien, 21. Dezember 2011 (OTS/Text) - "Die sich eintrübenden wirtschaftlichen Aussichten für 2012 verdeutlichen einmal mehr, wie dringend wir Strukturreformen brauchen. In wirtschafts- und finanzpolitisch angespannten Zeiten sollten wir daher nicht über neue Steuern diskutieren, die standort- und wirtschaftsfeindlich sind, sondern über die Umsetzung von wichtigen Reformen", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, ÖVP-Wirtschaftssprecher Peter Haubner anlässlich der heute präsentierten Winterkonjunkturprognose von WIFO und IHS. ****

Laut Prognose wird die heimische Wirtschaft 2012 um nur mehr 0,4 Prozent wachsen. "Laufend neue Steuer-Ideen bringen selbst diese 0,4 Prozent in Gefahr", so Haubner. "Die Unternehmer bezahlen bereits jetzt den Löwenanteil an Abgaben und Steuern. Jetzt gilt es, die heimischen Betriebe zu entlasten, um Arbeitsplätze und Wohlstand zu sichern. Der Bundeskanzler ist daher aufgerufen, so schnell wie möglich ein Konklave zum ausgabenseitigen Sparen einzuberufen", lautet Haubners Appell. Die Konjunkturprognose bestätige seine Forderung, dass Regierung, Landeshauptleute, Gemeinde-, Städtebund und Experten kurzfristig einen Plan für 2012 erarbeiten müssen. Der zweite nötige Schritt sei ein langfristigen Plan für 2017. "Wir müssen unsere Unternehmen für das kommende Jahr rüsten. Ausgabenseitiges Sparen und Strukturreformen sind daher wichtiger denn je", schließt Haubner.

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