• 20.12.2011, 09:03:22
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Verein PFOTENHILFE warnt: Verschenken Sie keine Welpen!

Lebendige Weihnachtsgeschenke sollten gut überlegt sein

Wien (OTS) - Viele Kinder hoffen zu Weihnachten darauf, dass ihnen
ihr größter Wunsch erfüllt wird: ein eigener Hund. Will man ein
solches Tier bei sich aufnehmen, sollte man jedoch vorher gründlich
überlegen und planen - angefangen bei der Anschaffung. "Hier sollte
man besonders aufpassen und sich gut informieren, denn Welpen, die
billig im Internet oder über Zeitungsinserate angeboten werden,
stammen oftmals aus osteuropäischen Massenzuchtanlagen." warnt Andrea
Swift, Geschäftsführerin des Verein PFOTENHILFE.

Mit der Erweiterung der EU ist der illegale Welpenhandel leider
drastisch gestiegen. Durch Zwischenhändler gelangen die Hundewelpen
von riesigen tierquälerischen Massenzuchtanlagen in Osteuropa nach
Österreich. Hier angekommen befinden sich viele in einem
schrecklichen Zustand: Die Welpen sind meist völlig geschwächt vom
Transport, unterernährt und krank. Viele davon überleben nicht, weil
sie zu früh von der Mutter getrennt wurden und die wenige
medizinische Behandlung längst nicht ausreichend ist.

Ein Hund kann sehr viel Freude bereiten und eine Bereicherung für
die ganze Familie sein, er bedeutet aber auch langjährige
Verantwortung, die schon vor der Anschaffung beginnt. "Kaufen Sie
keine Welpen mit ungeklärter Herkunft, denn damit könnten Sie diese
schreckliche Tierquälerei, wenn auch ungewollt, unterstützen!" warnt
Andrea Swift. "Achten Sie vor allem auf "Züchter", die im Internet
mehrere Hunderassen anbieten. Meist versteckt sich dahinter ein
skrupelloser Geschäftsmann, der sein Geld mit unschuldigen Welpen
verdient."

Außerdem ist es wichtig, sich genau über die Bedürfnisse und
Verhaltensweisen des gewünschten Tieres zu informieren. Man sollte
sich auch gut überlegen, ob ein Hund in die Familie passt und die
artgerechte Haltung des Tieres mit dem individuellen Lebensstil
vereinbart werden kann. Da die verschiedenen Hunderassen in ihrem
Wesen sehr unterschiedlich sind, sollte man einen Kauf keinesfalls
unüberlegt oder spontan tätigen.

Abgesehen davon sind die stressigen Weihnachtstage zum Eingewöhnen
des Hundes ungeeignet. Wichtig wäre viel Ruhe, Geduld und
Verständnis, damit eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und
Tier aufgebaut werden kann. Der Hund könnte sonst gestresst
reagieren, was die unerfahrenen Besitzer oftmals überrascht und
überfordert. Oft ist das der Grund, warum die angeschafften Tiere
schon nach wenigen Tagen in einem überfüllten Tierheim landen.

Optimal wäre es, zu Weihnachten ein Sachbuch über das gewünschte
Tier zu verschenken. Dadurch ist es der ganzen Familie möglich, sich
über die individuellen Bedürfnisse zu informieren und gemeinsam zu
besprechen, ob eine Anschaffung für alle Beteiligten sinnvoll wäre.
Haben Sie sich dann für einen Hund entschieden, ist es das Beste,
diesen aus einem gut geführten Tierheim wie der POTENHILFE Lochen in
Oberösterreich zu holen. Dort warten viele liebe Tiere, die sich nach
einem netten Zuhause sehnen.

Rückfragehinweis:
Andrea Swift, Geschäftsführerin Verein PFOTENHILFE
Tel.: 0664/506 24 01

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PFH

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