"trend": Nespresso-Herausforderer behauptet 20 Prozent Marktanteil in Österreich

Ethical-Coffee-Company-Gründer Gaillard: "Nestlé ist ein schlechter Verlierer" - eigene Espressomaschine mit österreichischer Technik in Vorbereitung

Wien (OTS) - Seit Anfang November vertreiben alle österreichischen Billa- und Merkur-Märkte die biologisch abbaubaren Kapseln des Nespresso-Herausforderers Ethical Coffee Company (ECC). Nun behauptet ECC-Gründer und -Chef Jean-Paul Gaillard in einem Interview mit der am Montag erscheinenden Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "trend": "Wir haben in Österreich auf Anhieb 20 Prozent Marktanteil erzielt, in den ersten vier Wochen haben wir sechs Millionen Kapseln verkauft." Rewe Austria, zu der Billa und Merkur gehören, wollte laut "trend" die Zahlen nicht kommentieren; auch Spar Österreich, das seit kurzem das Nespresso-Konkurrenzprodukt Caffé Vergnano führt, macht keine detaillierten Verkaufsangaben. Nespresso Österreich gibt auf Anfrage keine Länderkennzahlen bekannt.

Gaillard, der die zum Schweizer Nestlé-Konzern gehörende Firma Nespresso selbst von 1988 bis 1998 führte, kommentiert das bisherige Vorgehen der Nestlé-Juristen gegen die Mitbewerber im "trend" mit "Nestlé ist ein schlechter Verlierer". ECC will dieses Jahr in Frankreich, Österreich, Deutschland und Belgien bereits 300 Millionen seiner Kapseln aus Pflanzenfasern und Maisstärke abgesetzt haben. Als Reaktion auf Testberichte über in Nespresso-Maschinen durchfallende oder schwer zu drückende Kapseln wird er 2012 eine eigene Espresso-Maschine nach dem ECC-System auf den Markt bringen - mit österreichischer Beteiligung. Gaillard im "trend": "Bei der Wasserfiltrations-Technologie kooperieren wir mit Best Water Technology (BWT) in Mondsee."

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