ÖSTERREICH: Strache will Konzerne höher besteuern

FP-Chef: Gruppenbesteuerung nach drei Jahren auslaufen lassen - Steuer von 30% auf Luxusgüter - Dafür Arbeitnehmer entlasten

Wien (OTS) - FPÖ-Chef Heinz Christan Strache sendet Signale in Richtung SPÖ: In ÖSTERREICH (Sonntag-Ausgabe) fordert er eine Reform der Gruppenbesteuerung. Völlig streichen will Strache die Steuervorteile für Auslandskonzerne zwar nicht, aber: "Ich bin für eine Reform der Gruppenbesteuerung. Es ist nicht einzusehen, dass Konzerne wie Raiffeisen daheim Gewinne in Millionenhöhe machen, aber Verluste der Auslandstöchter abschreiben. Man sollte diese Möglichkeit nicht abschaffen, aber auf drei Jahre begrenzen. Dann sollte auch dort der Turnaround geschafft sein."

Zudem fordert Strache die Wiedereinführung der Luxussteuer: "Bei Kreisky waren es statt 20 % Mehrwertsteuer 30 %. Aber nur auf Luxusgüter. Bei den Autos vielleicht auf Porsches, Jaguars oder Ferraris. Oder auf sehr teure Uhren."

Der FPÖ-Chef glaubt aber nicht, dass durch die Staatsschulden durch neue Steuern abgetragen werden kann, er will bei den Ausgaben ansetzen. Entlasten will Strache zudem "die Arbeitnehmer, die Bauern und den Mittelstand: Der Eingangssteuersatz von 37 % muss auf 25 % gesenkt werden".

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