Frauenberger zum Tag der MigrantInnen

"gemeinsam für ein dauerhaft gutes Klima in Wien arbeiten"

Wien (OTS) - Anlässlich des internationalen Tages der MigrantInnen am 18. Dezember betonte die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger, dass die Förderung eines guten Zusammenlebens eine der wesentlichen Eckpfeiler der Wiener Integrationspolitik ist. Wien werde daher im kommenden Jahr insbesondere mit dem Projekt "Wiener Charta" hier einen Schwerpunkt setzen, kündigte die Stadträtin an. Frauenberger: "Die gemeinsame Sprache ist ohne Zweifel das Um und Auf für eine gelungene Integration und damit für ein funktionierendes Miteinander. Gutes Zusammenleben braucht vor allem aber auch gegenseitigen Respekt und die Bereitschaft aufeinander zuzugehen. Denn nur so können Vorurteile abgebaut werden."

Frauenberger wies darauf hin, dass 2012 daher ganz im Zeichen der gemeinsamen Arbeit für ein dauerhaft, gutes Klima des Miteinanders in Wien stehe werde. "Wir wollen dabei einerseits zukunftsweisende Projekte und Initiativen vor den Vorhang holen. Wenn es um die Zukunft des Zusammenlebens in unserer Stadt geht, ist es aber andererseits von zentraler Bedeutung, dass alle WienerInnen mitreden und mitbestimmen, in den Schulen, in den Betrieben, in den Vereinen, in Wohnhausanlagen in religiösen Einrichtungen etc.. Mit der "Wiener Charta" schaffen wir dafür den Rahmen."

Auch der Kleinprojektetopf der MA 17 (Integration und Diversität) bei dem Vereine und Organisationen um finanzielle Unterstützung bei der Realisierung ihre Projekte ansuchen können, hat den Förderschwerpunkt "Grundsätze des Zusammenlebens".

Wien hat zahlreiche best practice Projekte

Frauenberger wies weiters darauf hin, dass Wien in der Integrationspolitik generell eine ganze Reihe von best practice Projekten vorzuweisen hat. Sie nannte in diesem Zusammenhang das Erfolgsprojekt "StartWien", das NeuzuwanderInnen unterstützt, rasch Fuß zu fassen, das Wiener Spracherwerbskonzept inklusive der Sprachgutscheine sowie die Maßnahmenpakte zur Arbeitsmarktintegration von MigrantInnen.

Wien stelle außerdem mit seiner gezielten Förderpolitik die hohe Qualität der Beratungs- und Unterstützungsleistungen für MigrantInnen sicher, so die Stadträtin.

Eine beispielgebende Initiative von vielen, ist das Projekt Kontaktepool des Vereins Station Wien, das Frauenberger vor kurzem besuchte. "Wir lernen hier Deutsch, aber mit wem können wir sprechen?" Diese Frage wird in den Deutschkursen von Station Wien oft gestellt. Kontaktepool Wien ermöglicht daher Migrant/innen und Österreicher/innen, einander kennenzulernen, von einander zu lernen und so über gemeinsame Interessen zusammenzufinden. Das Angebot umfasst langfristige Freizeitkontakte, Sprachlernteams, ehrenamtliche Nachhilfe für bilinguale Kinder sowie viele Veranstaltungen. Das Motto des Projektes, das Vielfalt als etwas Positives erlebbar macht lautet "Zusammen leben ist spannend!" Nähere Informationen: Station Wien, Einsiedlerplatz 5, 1050 Wien, 01/96 680 96, kontaktepool@stationwien.com, www.stationwien.com

Frauenberger abschließend: "Mein integrationspolitisches Ziel ist jedenfalls, dass alle WienerInnen respektvoll in Vielfalt zusammenleben und eine gemeinsame Sprache sprechen - das alles, getragen von einer klaren Haltung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit." (Schluss) gph

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