FP-Frank: Kleingärtner werden einmal mehr zur Kasse gebeten

Erhöhungen bei Pacht, Verwaltungskosten usw. nicht mehr leistbar

Wien (OTS/fpd) - Für jene Kleingärtner, deren "Pachtvertrag" mit Jahresende ausläuft wird das Nutzungsentgelt wieder drastisch erhöht. Die Verwaltungskosten stiegen von sieben auf zehn Prozent, also um bald die Hälfte mehr, und das obwohl die Pacht ebenfalls alljährlich angehoben wurde, kritisiert die Wohnbausprecherin der FPÖ-Wien, LAbg. Henriette Frank.

"Keiner der Betroffenen kann nachvollziehen, nach welchen Kriterien diese Erhöhungen für 2011 erfolgt sind", sagt Frank, "aber sie sind um fast 80 Prozent höher als jene Gebühr, die noch für ganzjährig Wohnen im Jahr 2010 vorgeschrieben wurde. Was auf die Kleingärtner 2012 in Hinblick auf das Nutzungsentgelt vorgeschrieben wird, ist noch nicht bekannt. Es ist aber Schlimmes zu befürchten, so Frank.

Da die Vorschreibungen 2010 und 2011 erst am 6. Dezember 2011 vorgelegt wurden und bis zum 19.12. 2012 beglichen werden müssen, bleibt außerdem keine Zeit mehr, der Sache auf den Grund zu gehen. Gerichtlich gegen die Stadt Wien vorzugehen, um Rechte einzufordern, kann sich der Großteil der Kleingärtner freilich nicht leisten, berichtet Frank. Aber ebenso wenig können sie sich die plötzlich vorgeschriebenen hohen Forderungen der letzten Jahre leisten. Jene, die ihr Häuschen im Grünen auf eigene Kosten errichtet und die Gemeindewohnungen zurückgegeben haben, stehen jetzt vor der Situation, dass ihnen, wenn sie nicht zahlen können, die Kündigung des Pachtvertrages droht und damit der Verlust des Wohnraumes, kritisiert Frank.

"Wir Freiheitliche haben einen Antrag eingebracht, um die Erhöhung für die Nutzungsentgelte bis 31.12.2012 vorläufig auszusetzen, um gemeinsam mit den Kleingärtnern eine sozial verträgliche Lösung zu finden, ohne dass jemand sein Zuhause verlieren muss. Dieser wurde jedoch bedauerlicherweise von Rot und Grün abgelehnt", so Frank abschließend. (Schluss) hn

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