LH Dörfler: Weiterer Meilenstein in Richtung Euregio "Senza Confini" - Kooperationsvertrag wird am kommenden Montag verlängert

Regionen Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und Veneto arbeiten auch in Zukunft in Bereichen wie Soziales, Verkehr, Tourismus, etc. grenzüberschreitend zusammen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Als wichtigen Tag für die Zusammenarbeit
der Regionen Friaul-Julisch Venetien, Veneto und Kärnten bezeichnet Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler den kommenden Montag. Die italienischen Regionspräsidenten Luca Zaia (Veneto) und Renzo Tondo (Friaul-Julisch Venetien) werden dann erstmals in der Kärntner Landesregierung anlässlich eines Arbeitsgesprächs zusammentreffen. "Der kommende Montag ist nicht nur ein bedeutsamer Tag für Kärnten, sondern auch für die Nachbarschaftspolitik mit den beiden oberitalienischen Regionen. Wir werden durch die Verlängerung unseres trilateralen Kooperationsvertrages, für den wir bereits die Zustimmung des Ministerrates in Rom bekommen haben, die Weichen für die weitere grenzüberschreitende Zusammenarbeit stellen. Es ist auch ein weiterer Schritt in Richtung Euregio Senza Confini", fasst der Landeshauptmann zusammen.

Im Rahmen des Kooperationsvertrages wird eine Verlängerung der Zusammenarbeit u.a. in den Bereichen Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur, Landwirtschaft, Tourismus, Zivilschutz, Kultur sowie Sozial- und Gesundheitswesen vereinbart. "Die trilaterale Kooperationsvereinbarung zwischen Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und dem Veneto, die 2007 ins Leben gerufen wurde, wird nun von Renzo Tondo, Luca Zaia und mir fortgesetzt. Wir sind uns der großen Bedeutung dieses grenzüberschreitenden Miteinanders bewusst und werden auch zukünftig gemeinsam unsere Stärken bei Gemeinschaftsprojekten nutzen", kündigt Dörfler an. Wie ausgezeichnet die Zusammenarbeit der drei Regionen funktioniere, habe der gemeinsame Erfolg hinsichtlich der Baltisch-Adriatischen Achse in Brüssel gezeigt. "Kärnten hat gemeinsam mit den beiden oberitalienischen Regionen wichtige Informationspolitik in Brüssel betrieben und Stimmung für die Baltisch-Adriatische Achse gemacht. Dass die Europäische Union die Achse in das prioritäre Schienenetz der EU aufgenommen hat, war unser gemeinsamer Erfolg", so der Landeshauptmann.

Dörfler und die italienischen Regionspräsidenten Zaia und Tondo zeichnet neben der fachlich guten Zusammenarbeit aber auch eine Freundschaft aus. "Bei uns stimmt sowohl auf der fachlichen als auch auf der persönlichen Ebene die Chemie. Die Zusammenarbeit funktioniert bestens, was die trilaterale Kooperation auch weiterhin mit Erfolg in Richtung Zukunft gehen lässt", erklärt Dörfler.

Im Anschluss an das Arbeitsgespräch am kommenden Montag geben Landeshauptmann Dörfler, Präsident Tondo und Präsident Zaia im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung um 13.00 Uhr eine gemeinsame Pressekonferenz bei der der Kooperationsvertrag zwischen den drei zukünftigen Euregio-Ländern Friaul-Julisch Venetien, Veneto und Kärnten unterzeichnet wird.
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