FP-Matiasek: Nein zu 65% Erhöhung der Hundeabgabe

Der beste Freund des Menschen darf nicht zum Luxus werden!

Wien (OTS/fpd) - Mit Empörung über den drastischen Anstieg der Hundeabgabe von 43,60 auf 72 Euro, was eine Steigerung von 65% bedeutet, reagieren nicht nur die Hundebesitzer in Wien, so die FPÖ-Tierschutzsprecherin, Stadträtin Veronika Matiasek. Auch die Freiheitlichen lehnen diesen nächsten Schritt im rot-grünen Wiener Paket der Grausamkeiten ab.

Wie immer, so Matiasek, sind die Leidtragenden Menschen mit kleinen Einkommen und Pensionen. Dass es Ermäßigungen für sozial schwache Hundebesitzer gebe, ist keine Hilfe für die wesentlich größere Zahl von Menschen, die gerade um "das kleine Bisschen zu viel" verdienen und in allen Bereichen die vollen Gebühren entrichten müssen.

Die Begründung, dass die Infrastruktur für Hunde so hohe Kosten verursache, sollte zu einem Überdenken und Überprüfen derselben führen, fordert Matiasek. "Wir haben sehr viele Kontakte zu Hundehaltern, die zunehmend über die Haltung der Stadt Wien verärgert sind. Unsere Kampagne <ein Herz für Hunde> kommt daher ausgesprochen gut an", verweist Matiasek auf die jüngste Aktivität der FPÖ und die Homepage www.einherzfuerhunde.at.

Wenn die Stadt die drastische Erhöhung von 65% unter anderem mit der Aufstellung von 2800 Hundesackerl-Automaten begründet, dann herrsche bei vielen Hundefreunden die Meinung, dass sie gerne bereit wären, für das berühmte Sackerl selbst zu sorgen, dafür aber auf die rot-grüne Mega-Abzocke verzichten wollten.

Die Stadt Wien kassiert auch für tote Hunde, ist Matiasek empört. Stirbt ein Tier nach dem 31. März eines Kalenderjahres, so muss die Abgabe in voller Länge bis Ende des Jahres entrichtet werden. Das heißt, dass zusätzlich zur Trauer um das geliebte Tier nunmehr noch erhöhte Kosten auf die Menschen zukämen. Hauptbetroffen wären wieder einmal die Menschen mit kleinen Einkommen und Pensionen.

Es ist überhaupt keine Frage, dass die Hundehaltung in der Stadt klaren Regeln unterliegen muss, aber als treuer Freund und Begleiter, als einziger Ansprechpartner vieler Menschen darf die Hundehaltung nicht zum unerschwinglichen Luxus werden, stellt Matiasek abschließend fest. (Schluss) hn

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