Wr. Gemeinderat - SP-Woller: Vereinigte Bühnen Wien konnten Subventionsbedarf senken

Wien (OTS/SPW-K) - Im Rahmen der heutigen Gemeinderatsdebatte zur Subvention der Vereinigten Bühnen Wien (VBW) in der Höhe von 36,35 Mio. Euro drückte SP-Kultursprecher und Gemeinderat Ernst Woller sein Unverständnis darüber aus, dass die Opposition dieser nicht zustimmen wird: "In der Vergangenheit könnte man durchaus die eine oder andere Situation ausmachen, bei der eine oppositionelle Ablehnung der Subvention, nachvollziehbar gewesen wäre. Aber gerade in den letzten Jahren haben die VBW eine Erfolgsgeschichte geschrieben, womit die diesmalige Ablehnung von ÖVP und FPÖ nicht nachvollziehbar ist."

Ein großer Vorteil der Subvention ist für den SP-Gemeinderat, dass die VBW ihre Angestellten unabhängig von der Performance fix beschäftigen können. "Anderswo in der Welt werden Leute rausgeschmissen, wenn es einmal nicht so läuft. In Wien können 800 gesicherte Arbeitsplätze geboten werden, was sich auch positiv auf die Qualität der Musicals auswirkt", betonte Woller. Bezeichnend für die Erfolgsgeschichte und das funktionierende Management ist für den SP-Kultursprecher auch, dass der Subventionsbedarf innerhalb von vier Jahren um 10 Prozent gesenkt werden konnte. "Das beweist die Kompetenz des künstlerischen und verwaltungstechnischen Teams", so der SP-Gemeinderat.

Eine besondere Auszeichnung sei für die VBW, dass rund ein Viertel der TouristInnen deshalb Wien besuchen, um eine Opern- oder Musicalaufführung der VBW zu sehen. Die Umwegrentabilität sei daher klar gegeben, wie unter anderem auch eine IHS-Studie zeige. "Die Förderung der Vereinigten Bühnen ist ein gutes Investment. Nicht nur in künstlerischer Hinsicht, sondern es ist auch eine gute Geldanlage für das Wiener Budget", so Woller abschließend.

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