Wr. Gemeinderat - SPÖ verurteilt FPÖ/ÖVP-Hatz auf Wiener Jugendliche

Wir wollen der Jugend eine positive Zukunft und Aufstiegschancen bieten

Wien (OTS/SPW-K) - In der heutigen Sitzung des Wiener
Gemeinderates wird eine Reihe von Förderungsakten beschlossen, die für die Finanzierung von Jugendprojekten von grundlegender Bedeutung sind. Dazu zählt beispielsweise die Subvention für den Kultur- und Sportverein der Wiener Berufsschulen (KUS), der mit SozialarbeiterInnen, Kommunikationszentren, Sportprogrammen, Lehrlingsmusikprojekten, Bibliotheken u.v.m. Lehrlingen ein breites Angebot an Aktivitäten bietet. Aber auch Vereine wie "Erlebnispädagogik und Outdooraktivitäten" oder "JUVIVO - Es lebe die Jugend!" sollen Subventionen für deren wichtige Jugendarbeit erhalten.

"Nachdem die konservative Phalanx aus ÖVP und FPÖ plus Anhängsel Wolfgang Aigner bereits im Jugendausschuss gegen diese Projekte gestimmt hat, wird sich ihre Haltung im Gemeinderat nicht großartig ändern", bedauert SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely. "Das Abstimmungsverhalten der Konservativen zeigt klar, dass sie größtmögliche Hürden für den Aufstieg der Jugendlichen errichten wollen, um die Kinder des Geldadels zu protegieren."

Auch SP-Lehrlingssprecher und Gemeinderat Christoph Peschek ist über diese Doppelbödigkeit erbost: "Trotz permanenter Anbiederungsversuche an die Jugend, zeigen ÖVP und FPÖ einmal mehr ihr wahres Gesicht. Diese Blockierermentalität werden ihnen die Wiener Jugendlichen, insbesondere die Lehrlinge nicht vergessen." Schwarz-Blau sei der Wolf im Schafspelz, denn während in Presseaussendungen eine heile Welt versprochen wird, drängen Volkspartei und FPÖ im Hintergrund auf weitere Geldgeschenke an Firmenchefs und das Kaputtsparen der Lehrwerkstätten. "Den skrupellosen Speerspitzen des Neoliberalismus, ÖVP-Gemeinderätin Isabella Leeb und FPÖ-Gemeinderätin Barbara Kappel, ist die Zukunft der Jugend wurscht. Sie wollen billige Arbeitskräfte ausbeuten, um ihre Firmenbosse und Parteifinanziers zufriedenzustellen", kritisiert Peschek.

SP-Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer stellt abschließend klar wofür sich die Wiener SPÖ einsetzt: "Für eine positive Zukunft Jugendlicher und deren Aufstiegschancen. Wir wollen ihnen helfen und ihnen eine Perspektive geben. Vor allem jenen, die in einem schwierigen gesellschaftlichen Umfeld aufgewachsen sind, damit sie ihre Chancen und ihr Talent nutzen, um ihre persönliche Lebenssituation zu verbessern." Dazu brauche es Jugendarbeit, Ausbildung und ein dichtes Betreuungsnetzwerk.

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