MKV im Gespräch mit Bundesminister Töchterle über Studienbeiträge und Zugangsregeln

Kostengünstiges Studium für Nicht-EU-Studenten gegenüber Steuerzahler nicht vertretbar

Wien (OTS) - "Mit der Reihe MKV im Gespräch wollen wir unsere inhaltliche Positionierung vorantreiben und sich mit den wesentlichen gesellschaftspolitischen Fragen und Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft beschäftigen", so Staatssekretär a.D. Mag. Helmut Kukacka, Vorsitzender des Mittelschüler-Kartell-Verbandes. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe stand Wissenschafts- und Forschungsminister o. Univ. Prof. Dr. Karlheinz Töchterle gestern in Wien Rede und Antwort.

Töchterle betonte, dass der MKV mit seinem Zehn-Punkte-Programm einen wichtigen aktiven Beitrag zur aktuellen Bildungsdiskussion leiste. Mit Blick auf den Hochschul-Sektor berichtete der Bundesminister von einer "positiven Bewegung auf vielen Ebenen".
"Die Eckpunkte des Hochschulplans als inhaltliche und koordinierende Basis der Weiterentwicklung einer leistungsfähigen österreichischen Hochschullandschaft stehen kurz vor der Finalisierung", so Töchterle. Zudem befinden sich die Verhandlungen über eine Hochschulmilliarde für die Jahre 2013 bis 2015 auf der Zielgeraden und auch bei den Studienbeiträgen ortet der Wissenschaftsminister eine deutliche Bewegung in den Reihen der SPÖ.

Unterstützung erhält Töchterle vom MKV. Kukacka spricht sich klar für Studienbeiträge und Zugangsregelungen aus: "Es ist unakzeptabel wenn man Studierenden aus Nicht-EU-Staaten beispielsweise ein mehr als Euro 40.000,- teures Violin-Studium zur geringen Kosten ermöglicht. Das ist unverantwortlich gegenüber dem österreichischen Steuerzahler und ungerecht, weil Österreicher im Nicht-EU-Ausland sehr wohl Studiengebühren zahlen müssen."

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