Land Kärnten beschließt Rettungsförderungsgesetz

LR Ragger: Aufwand für Rettungsdienste um 30 Prozent erhöht

Klagenfurt (OTS/LPD) - "Auch der Kärntner Landtag spannt sozusagen einen Rettungsschirm, der für die Bevölkerung existenziell ist", erklärt Kärntens Rettungsreferent LR Christian Ragger. Es geht um die Absicherung des Rettungssystems. Land und Gemeinden erhöhen ihren sogenannten "Rettungseuro" um 30 Prozent. Mit dem geänderten Rettungsförderungsgesetz wird auch die jährliche Valorisierung geregelt.

13,80 Euro kommen für jede Kärntnerin und jeden Kärntner in einen gemeinsamen Topf, aus dem die Rettungsdienste finanziert werden. Die Gemeinden bezahlen pro Einwohner ab dem Jahr 2012 6,90 Euro, das Land verdoppelt den Betrag. In Summe bringt die Solidargemeinschaft der Kärntner dafür 7,5 Millionen Euro auf, 1,8 Millionen mehr als noch in diesem Jahr. Den größten Anteil dieser Mittel erhält mit 6 Millionen Euro das Rote Kreuz. Die weiteren Mittel verteilen sich auf Berg-, Wasser- und Höhlenrettung sowie Samariter- und Johanniterdienst.

Ragger bedankt sich auch bei den tausenden ehrenamtlichen Mitarbeitern der Rettungsdienste für ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der Allgemeinheit. Ohne sie gäbe es keinen flächendeckenden Rettungsdienst. Mit dem neuen Gesetz wird laut Ragger auch die Flugrettung auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt. Notwendig wurde dies, da der Bund die bisherigen Verträge gekündigt hat. Das Land Kärnten überträgt die Versorgung den beiden bisherigen Anbietern, dem Christophorus Flugrettungsverein und dem Roten Kreuz, die in Kärnten als einzige Flugrettungsanbieter anerkannt werden. (Schluss)

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