VP-Korosec: Rechnungshofbericht zu Procuratio-Fällen belegt mangelnde Planung der Stadtregierung

Fehlbelegung von Akutbetten kostet Wiener Steuerzahlern/innen jährlich über 21 Mio. Euro

Wien (OTS) - Sie sei entsetzt, "mit welcher Beharrlichkeit Wiens rot-grüne Stadtregierung die Empfehlungen des Rechnungshofes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung ignoriert", erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, im Zuge der heutigen Debatte zu den Rechungshofberichten im Wiener Gemeinderat.

So verursachten etwa die sogenannten Procuratio-Fälle - also die Belegung von Akutbetten in Spitälern mit Patienten, die auf einen freien Pflegeplatz warten - im Jahr 2008 Mehrkosten von 21,5 Millionen Euro. Dass dies wahrlich keine Kleinigkeit sei, erkenne man daran, dass diese Patienten in einem Jahr ca. 56.000 Belagstage in den Spitälern des Wiener Krankenanstaltenverbundes verursachen.

Korosec: "Nur zum Vergleich: das entspricht etwa der Gesamtzahl der Belagstage, die das Krankenhaus Floridsdorf im Jahr 2008 hatte. Diese Fehlbelegung ist nicht nur für die Patienten und ihre Angehörigen belastend, sondern auch wirtschaftlich eine Katastrophe und belegt für mich einmal mehr die völlige Hilflosigkeit, mit der die rot-grüne Stadtregierung hier in Zeiten der Wirtschaftskrise unterwegs ist."

"Ich bin sehr froh, dass wir mit dem Rechnungshof ein gut funktionierendes Kontrollorgan in Wien haben und möchte mich auch ausdrücklich dafür bei Herrn Präsident Dr. Moser und seinem Team für die profunde Arbeit sehr herzlich bedanken", so Korosec abschließend.

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