Junge Industrie ist "The BirdBase"

Um Themen, unabhängig vom Absender, "ins Gespräch zu bringen" hat die Junge Industrie (JI) die angebliche Aktivistengruppe "The BirdBase" ins Leben gerufen

Wien (OTS/PdI) - Das Kafka-Buch "Das Schloss", voller Rechtschreibfehler, ging an Schulen in Österreich und Deutschland -eine Geschichte, die viele Medien aufgegriffen haben. Auch über die Gründung der angeblichen "Sex-Schule" in Wien wurde in vielen Medien berichtet. Mit "The BirdBase" will die Junge Industrie (JI) "Politik, Medien und Gesellschaft dazu anregen, über die aktuelle Debattenkultur in unserem Land nachzudenken", so JI-Bundesvorsitzende Dr. Therese Niss. "Bei uns ist gerade in der Politik offenbar weniger wichtig, WAS wer zu sagen hat, sondern die Botschaft wird daran gemessen, wer der Absender ist. Wir müssen aber dringend zu einer pragmatischen, konsens- und lösungsorientierten Diskussionskultur finden - Österreich und ganz Europa stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Diese werden wir nur lösen können, wenn wir ehrlich und offen über alle Probleme diskutieren."

Es stünde ja schließlich auch in Österreich außer Streit, dass die demografischen Veränderungen zwangsläufig steigende Ausgaben im Pensions-, Gesundheits- und Sozialbereich bedeuten. Die Schuldenkrise beenge ebenso zwangsläufig den Handlungsspielraum der Politik. Gleichzeitig "ist auch allen klar, dass wir unbedingt mehr in die Zukunft, in Bildung, Forschung und Entwicklung sowie Innovation investieren müssen. Das bedeutet aber, dass wir keine Kompromisse und Deals sondern möglichst bald echte Lösungen brauchen." Mit eine Voraussetzung dafür sei jedoch auch mehr Kritikfähigkeit: "Von der Politik fordern wir, dass die Fakten ungeschminkt auf den Tisch gelegt werden - sie sind den Leuten zumutbar. Aber auch wir alle, als Gesellschaft, müssen kritischer werden - man darf wohl einfach nicht alles 1:1 glauben, was über die Medien kommuniziert wird", so Niss.

Die Junge Industrie wollte mit dieser Aktion wichtige Zukunftsthemen wie Bildung und Generationengerechtigkeit thematisieren - ganz bewusst ohne dabei als Absender bekannt zu sein. "Die Reaktionen auf die Aktion gibt uns bisher recht: Leute, die sich auf Facebook als Fan von 'The BirdBase' angemeldet haben, waren plötzlich entsetzt, als sie erfuhren, dass die JI dahintersteckt. Hängt die Beurteilung dieser Aktion nur davon ab, WER sie initiiert hat?", so Niss. Inhalt der Aktion sei eben in diesem Sinne nicht die konkreten Forderungen der JI zu den Themen Bildung und Pensionen gewesen. "Wir wissen als JI natürlich genau, was wir wollen - aber genau darum sollte es bei 'The BirdBase' nicht gehen. Wir wollen, dass nicht über unsere Vorschläge, sondern die Herausforderungen diskutiert wird, die auf uns alle zukommen - und zwar pragmatisch, und unabhängig vom Absender".

Weitere Informationen: www.facebook.com/thebirdbase

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