Akustischer Müll macht Tiere krank!

Österreichischer Tierschutzverein: Appell, auf Feuerwerkskörper zu verzichten!

Wien/Salzburg (OTS) - Für Tiere hält die Silvesterzeit hauptsächlich Lärm und Stress bereit. Selbst die Weihnachtsfeiertage werden inzwischen immer öfter mit einer Generalprobe für Silvester verwechselt. "Die Kombination von Weihnachtsrummel und dem gleich darauf folgendem Silvester ist für Tiere oft eine massive Belastung. Während die Knallerei vielen Menschen eine unverzichtbare Freude zum Jahresausklang zu sein scheint, bewirkt diese bei Tieren oft enormen Stress und Panik", so Geschäftsführerin Susanne Hemetsberger. Der Österreichische Tierschutzverein richtet daher den dringenden Appell an alle BürgerInnen, auf Feuerwerkskörper zu verzichten.

Massive körperliche Reaktionen

Viele Tiere, vor allem Hunde und Katzen, verfügen über viel feinere Sinne als der Mensch, weshalb Knall- und Feuerwerkskörper bei ihnen Angst und Schmerzen verursachen. "Der Lärm, die Lichtreflexe und der Geruch rufen bei den Tieren vielfach Angstsymptome wie Zittern, ekstatisches Gebell oder unausgesetztes Jaulen hervor. Auch kann sich die Angst `auf den Magen schlagen` oder Überreaktionen auslösen. Nahrungsverweigerung oder Durchfall sind typische Anzeichen", so Hemetsberger abschließend. Schutzvorkehrungen kann und sollte jeder Tierbesitzer treffen, um panischen Reaktionen vorzubeugen.

  • Bringen Sie Ihr Tier in einem möglichst lärm- und lichtgeschützten Raum unter (Fenster und Vorhänge zumachen, Rolläden runter lasssen etc.).
  • Lassen sie Ihr Tier nicht unbeaufsichtigt. Stehen sie ihm bei, wenn es Angst bekommt!
  • Angenehme, gewohnte und nicht zu laute Geräusche aus Radio oder Fernseher überdecken zumindest zum Teil den Lärm von draußen.
  • Wir empfehlen, wenn dies möglich ist, ängstliche Haustiere in der raketenfreien Zeit auszuführen. Auch eine frühe Fütterung als üblich kann helfen: Ein nicht mehr ganz voller Magen verträgt Stress leichter.
  • In der Silvesternacht sollten Hunde unbedingt an die Leine genommen werden, wenn man mit dem Tier ins Freie muss. Tier und Mensch sind dadurch vor unberechenbaren (Schreck-)Reaktionen besser geschützt.
  • Verwöhnen Sie Ihr Tier in dieser Zeit mit Zuwendung, Spiel und Leckereien.

- Auch bei Tieren wirken homöopathische Präparate wie z.B. Bachblüten oder Notfalltropfen meist gut. Ihr Tierarzt berät Sie sicher gerne!

Weitere Informationen, Bilder & Videos zum Österreichischen Tierschutzverein finden Sie auf www.tierschutzverein.at!

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Tierschutzverein
Susanne Hemetsberger
Geschäftsführerin
Tel.: 0662 - 84 32 55
Mail: hemetsberger@tierschutzverein.at

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