Adensamer erteilt Heinisch-Hosek klares Nein zu Streichung der Langzeitvariante des Kinderbetreuungsgeldes

St. Pölten (OTS) - Nach der familienfeindlichen Aussage "Kinder gehören für mich so früh wie möglich in eine Bildungseinrichtung" (Heute-Interview vom 13.12.) zögert Bundesministerin Gabriele Heinisch Hosek nicht lange mit einer bombastischen Zugabe und propagiert die Abschaffung der Langzeitvariante des Kinderbetreuungsgeldes. "Nein, nicht mit unseren Familien", ist die Präsidentin der NÖ Familieninteressenvertretung, LAbg. Erika Adensamer, empört und erteilt diesem Vorschlag eine klare Absage. "Die Langzeitvariante bietet Müttern und Vätern die Möglichkeit, länger bei ihren Kindern zu bleiben - ein Modell, das die Hälfte aller Kinderbetreungsgeldbezieher/innen wählt. Auch unserer Studie "Familien in NÖ" zufolge wollen 90 Prozent der Eltern mindestens 2 1/2 Jahre lang ihre Kinder innerhäuslich betreuen. Kinder brauchen ihre Eltern - externe Betreuungseinrichtungen sind zwar wichtig, um die Wahlfreiheit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten, allerdings dürfen Kinderbetreuungseinrichtungen kein Ersatz zur Familie sein - sondern dürfen lediglich eine Ergänzung sein! Deshalb gilt hier die Devise: Wahlfreiheit statt Zwangsbeglückung! Als Vertreterin der NÖ Familien warne ich vor der zunehmenden Auslagerung von kleinen Kindern aus der Familie. Die Politik ist dazu verpflichtet ein Sprachrohr für Eltern zu sein und Entscheidungen zugunsten ihrer Wähler/innen zu treffen. Da ja auch bekanntlich viele Politiker/innen Kinder haben, erwarte ich eine familienfreundliche Haltung - und allen anderen wünsche ich Einfühlungsvermögen und Weitblick", so Adensamer abschließend.

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