- 15.12.2011, 17:38:40
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ÖVAG-Aufsichtsrat beschließt neue Ressortaufteilung
Mitarbeiterabbau von 20 Prozent bis Ende 2013
Wien (OTS) - In der heutigen Aufsichtsratssitzung der
Österreichischen Volksbanken-Aktiengesellschaft (ÖVAG) haben die
Eigentümer grünes Licht für die konzerninterne Neuorganisation der
Ressorts gegeben. "Damit stellen wir die Bank für das neue
Verbundmodell auf", betont ÖVAG-Generaldirektor Gerald Wenzel. "Jene
Geschäftsbereiche die künftig nicht mehr zu unserem Kerngeschäft
zählen, haben wir in einem eigenen Ressort zusammengefasst. Wir
werden somit künftig weniger Assets haben und so die Aktivseite
unserer Bilanz reduzieren bzw. unsere Eigenkapitalsituation stärken",
so Wenzel. *****
Die neuen Bezeichnungen und Aufteilungen:
Ressort 1: Stabstellen und Services - Ressortvorstand Gerald Wenzel
Ressort 2: Risikomanagement - Ressortvorstand Michael Mendel
Ressort 3: Markt - Ressortvorstand Martin Fuchsbauer (neu dazu:
Konsortialfinanzierungen, Finanzierungen erneuerbarer Energie in
Österreich und Deutschland, VB Factoring, Immo KAG - alle bisher im
Ressort 4)
Ressort 4: Non Core Business - Ressortvorstand Wolfgang Perdich (neu
dazu: Teile des Bankbuchs, die auf Abbau gestellt werden)
Damit ist klar ersichtlich, was künftig zum Kerngeschäft der ÖVAG
gehört: Das Kerngeschäft wird im Ressort Markt gebündelt; das Ressort
"Non Core Business" beinhaltet alle definierten Geschäftsfelder, aus
denen sich die ÖVAG mittelfristig zurückziehen wird, um ihre
Kapitalsituation zu stärken.
Weiters werden dem Ressort "Non Core Business" die VB Romania, die
Volksbank Leasing International sowie die Volksbank Malta zugeordnet.
Auch diese Tochterfirmen zählen nach der neuen Strategie nicht mehr
zum Kerngeschäft und sollen je nach Marktlage verkauft werden.
"Mit der Neuorganisation werden wir künftig ein schlagkräftiges
Spitzeninstitut für die Volksbanken sein. Die Neuorganisation und die
neue Struktur untermauern unseren Auftrag unsere Mehrheitseigentümer
zu servicieren und mit innovativen Produkten zu unterstützen. So
können wir gemeinsam mit den Volksbanken eine zielgerichtete
Nahversorgung mit Krediten in den Regionen sicher stellen", so Gerald
Wenzel.
"Mit der Redimensionierung der ÖVAG sind Einschnitte beim Personal
notwendig. Unsere Planung für die kommenden zwei Jahre sieht einen
Mitarbeiterabbau von etwa 20 Prozent bzw. rund 250 MitarbeiterInnen
vor", so Wenzel. Um den Mitarbeiterabbau so sozial wie möglich zu
gestalten wurde zwischen dem Unternehmen und den Betriebsräten eine
interne Betriebsvereinbarung getroffen. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft
Walter Gröblinger
Tel. +43 0 50 4004-3864
[email protected]
www.volksbank.com
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