FPÖ-Gudenus: Freiheitliche belegen Kontakte Heliges zur Pädophilen-Lobby

Vorsitzende der Kommission soll Wiener SPÖ weitere Vertuschung garantieren

Wien (OTS/fpd) - Was macht man, wenn man nichts tun will? Man
setzt eine Vertuschungs-Kommission ein! Genau das hat SPÖ-Stadtrat Christian Oxonitsch getan. Und dafür bürgt Vorsitzende Dr. Barbara Helige - ehemalige Präsidentin der Richtervereinigung, die als rote Justizministerin im Gespräch war. Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus: "Da soll ein Teil des Roten Wiens das Terror-Regime in den Heimen des Roten Wiens prüfen. Was dabei herauskommen soll, steht fest: Nichts!"

Besonders geeignet ist Helige für Oxonitsch vermutlich auch wegen ihrer Kontakte zur österreichischen Pädophilen-Lobby. Sie sitzt im Kuratorium des Rechtskomitees Lambda. Der Chef von Lambda, Rechtsanwalt Dr. Helmut Graupner, ein glühender Verfechter der - wie er es nennt - "generationenübergreifenden Sexualität", schrieb im Jahr 1999: "Bis zur Hälfte der Beziehungen von 12- oder 13-Jährigen zu Erwachsenen ist durch eine gegenseitige Zuneigung begründet. Diese Beziehungen gleichen oftmals normalen Partnerschaften homo- oder heterosexueller Natur; und es ist allein das Gesetz, das sie zu einem Objekt juristischer Untersuchung macht."

Univ.-Prof. Mag. Dr. Rotraud Perner, ebenfalls Protagonistin von Lambda, sagte in einem Profil-Artikel: "Selbst Forscher lassen bei der Beschreibung von Pädophilie zu Unrecht das Thema Gewalt mit einfließen. Wissenschaftlich betrachtet ist sie eher eine erotisch gefärbte Geistes- und Seelenhaltung, eine Art Anbetung von vorpubertären Kindern."

Ebenfalls ein Unterstützer von Lambda ist Hon.-Prof. Dr. Udo Jesionek, der Chef des Weißen Rings. Er war im Vorstand des Trägervereins des Augus-Aichhorn-Hauses, in dem sich Abscheulichkeiten abgespielt haben, hat auf die Vorwürfe in keiner Art und Weise reagiert.

Gudenus: "Das ist das Umfeld, in dem sich Helige bewegt, das ist das Umfeld des Roten Wiens. Die Einsetzung Heliges ist eine Verhöhnung der Opfer. Da hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus!" Und Helige tut genau das, was von ihr erwartet wird: Sie hat angekündigt, nicht das rote Missbrauchssystem untersuchen zu wollen, sondern allein die Gräueltaten im Heim am Wilhelminenberg. Und das, obwohl laut aktuellem Bericht der Kinder- und Jugendanwaltschaft mindestens 18 Heime betroffen sind. Die Gewalt- und Sexexzesse in anderen Kinderheimen des Roten Wiens will sie ignorieren. Und Helige hat dafür gesorgt, dass auch der Rest der Kommission parteitreu und Täter-freundlich ist.

Da gibt es die ehemalige Vorsitzende eines OGH-Senats Helge Schmucker. Sie ist nicht nur beruflich in der Justiz zuhause. So berichtet eine Schweizer Nachrichten-Agentur, dass es gegen sie zahlreiche Anzeigen gibt - wegen schweren Betrugs, wegen Unterdrückung von Beweismitteln, wegen Begünstigung und wegen Amtsmissbrauch. "Diese Dame dürfte also schon Routine haben in Sachen Vertuschung", so Gudenus.

Dann ist da die Psychiaterin Gabriele Wörgötter. Sie stammt aus dem Umfeld von Max Friedrich und ist für Gefälligkeitsgutachten berüchtigt. Beim Bezirksgericht Döbling, das Helige leitete, legte sie ohne Auftrag ein "Psychiatrisches und Kinderpsychiatrisches Sachverständigengutachten" vor. Und das, obwohl sie, laut Schweizer Nachrichtenagentur, für das Fachgebiet nicht einmal zugelassen ist. Ohne Begutachtung der Kinder soll sie deren Heimunterbringung empfohlen und dafür kassiert haben. Gudenus: "Na klar, so eine Frau ist ebenfalls ideal für die von der SPÖ eingerichteten Vertuschungs-Kommission." (Schluss)

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