Mahr zu AK-Kritik an Wohnbaureform: "Bauleistung sichert Arbeitsplätze!"

Einsparungen sind im Vergleich zur Steiermark moderat

Linz (OTS) - Für den Wohnbausprecher der FPÖ Oberösterreich, LAbg. Ing. Herwig Mahr ist die erneute Kritik von AK-Präsident Kalliauer an der Reform der Wohnbeihilfe, "deutliches Indiz dafür, dass die Arbeiterkammer längst keine Interessensvertretung der Arbeitnehmer mehr ist. Vielmehr fährt sie willfährig im Fahrwasser der reformbremsenden SPÖ. Eine überparteiliche Arbeitnehmervertretung müsste sich der Gesamtschau verpflichten." ***

Es ist Tatsache, so Mahr, "dass die SPÖ-Wohnbaureferenten dem freiheitlichen Landesrat ein Finanzloch von 130 Millionen Euro hinterlassen haben. Kurz vor der Landtagswahl im Jahr 2009 gab es bei der Wohnbeihilfe eine Erhöhung um 15 Millionen Euro. Mit der nunmehrigen Reform spart Landesrat Haimbuchner sieben Millionen Euro bei der Beihilfe ein, es ist eine Teilrücknahme der sozialistischen Wahlzuckerl. Denn es gilt die Beihilfe langfristig zu sichern und die Bauleistung aufrecht zu erhalten." Mahr richtet klare Worte an den obersten Vertreter der Arbeitnehmer in Oberösterreich: "Herr Präsident Kalliauer, die Sicherung der Bau-, aber auch der Sanierungsleistung dient der gesamten heimischen Wirtschaft. Davon profitieren Arbeitnehmer - vom Maurer über den Elektriker, den Installateur bis zum Fliesenleger, um nur einige Wirtschaftsbereiche zu nennen, die als KMUs Arbeitsplätze in unserem Land sichern. Außerdem wirkt sich die Schaffung von gefördertem Wohnraum auch positiv auf die Mietpreise aus. Würde die Bauleistung zurück gehen, hätte dies auch einen Anstieg der Mieten zur Folge."

"Die jüngsten Aussagen von Kalliauer zeigen mir, dass er nicht gewillt ist, in Zusammenhängen zu denken. Ihm geht es offensichtlich darum, die verantwortungslose Politik der SPÖ fortzusetzen. Alles muss so bleiben, wie es ist - keine Reformen und neue Schulden. Das ist das Motto der Genossen. Die Zeche am Ende zahlen muss der Steuerzahler. Die Einsparungen in Oberösterreich sind moderat, trotzdem agiert die AK im klassenkämpferischen Stil. In der Steiermark gibt es wesentlich gravierendere Einschnitte. Der dortige SPÖ-Soziallandesrat kürzt die Wohnbeihilfe um immerhin 24 Millionen Euro. Hierzu schweigen Kalliauer und Ackerl - offenbar wohlweislich", schloss Mahr. (schluss) bt

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