Leitner/Beer: SPNÖ-Bekenntnis zu freiem Hochschulzugang

TopverdienerInnen und Reiche müssen größeren Beitrag zum Sozial- und Bildungssystem leisten

St. Pölten (OTS) - In den letzten Tagen und Wochen ist das Thema Studiengebühren verstärkt in den Mittelpunkt der politischen Debatte gerückt und es liegen verschiedenste Konzepte und Ideen auf dem Tisch, die diskutiert werden.

"Für uns SozialdemokratInnen in Niederösterreich ist dabei klar, dass der freie Hochschulzugang nicht zur Debatte stehen darf! Ausbildung darf in unserem Land nicht vom Geldbörsel der Eltern abhängen, sondern nur vom Können und dem Engagement der Jugendlichen. Wer studieren will, soll das ohne Einschränkungen tun können. Studiengebühren und soziale Barrieren lehnen wir deshalb entschieden ab", so SPNÖ-Landesparteivorsitzender LHStv. Dr. Sepp Leitner und SJNÖ-Landesvorsitzender Andreas Beer unisono.

Leitner und Beer sind sich auch in einem weitern Punkt einig: Die Universitäten brauchen dringend mehr Geld um qualitativ hochwertige Ausbildung anbieten zu können. Die dafür nötigen finanziellen Mittel können aber nicht einfach durch die Einführung von Studiengebühren, wie es sie schon einmal gegeben hat, aufgebracht werden. Zum Einen würden dabei die Falschen zur Kasse gebeten werden und zum Anderen wären die Einnahmen viel zu gering.

Leitner und Beer schlagen daher generell vor: "Neben der Einführung einer Millionärssteuer und der höheren Besteuerung von Spekulanten und hohen Gewinnen aus Immobilienverkäufen, müssen auch TopverdienerInnen künftig einen größeren Beitrag zum Sozial- und Bildungssystem leisten! All jene, die von guter Ausbildung profitiert haben und deutlich mehr als der Durchschnitt verdienen, müssen durch die Erhöhung des Grenzsteuersatzes auf 55 Prozent mehr zum Allgemeinwohl beisteuern. Auch AkademikerInnen sollen, sobald sie mehr als der Durchschnitt verdienen, mittels einer zweckgebundenen Abgabe dazu beitragen, gute Studienbedingungen auch für ihre NachfolgerInnen zu gewährleisten", so Leitner und Beer abschließend.

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